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Erschreckende DLRG-Zahlen - Mehr Badetote in Hessen und Rheinland-Pfalz

Wiesbaden/Mainz – Die Zahl der Badetoten in Hessen und Rheinland-Pfalz ist gestiegen. In den ersten sieben Monaten 2020 starben laut Deutscher Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mindestens 18 Menschen in Hessen und mindestens sieben im Nachbarland – dort hatte es im Vorjahr (bis Ende Juli) fünf Todesfälle gegeben, in Hessen 14.

Betroffen waren in beiden Bundesländern mehr Männer. Der Präsident des hessischen Landesverbands, Michael Hohmann: „Drei Viertel der Badetoten waren männlich.“

Demnach starben zwölf Hessen in Flüssen, fünf in Seen und einer in einem Bach. Unter den Opfern waren zwei Kinder. In Rheinland-Pfalz wird vor allem vorm Baden in Flüssen wie Rhein und die Mosel gewarnt: Die Fahrrinnen für den Schiffsverkehr seien sehr tief, dazu kämen Strömung, hohe Sogwirkung von vorbeifahrenden Schiffen, das trübe Wasser und nicht sichtbare Hindernisse wie große Steine.

Bundesweit sank übrigens die Zahl der Badetoten: 192 Menschen kamen beim Baden ums Leben, 63 weniger als im Vorjahreszeitraum.

Achim Wiese, Pressesprecher der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), erklärt die wichtigsten Regeln:

Springen Sie nie in unbekannte Gewässer – egal ob Teich, See oder Meer. Es besteht Verletzungsgefahr z.B. durch Felsen.

► Baden Sie nur, wo es eine Aufsicht gibt. Gibt es keine, schauen Sie, wo Leute im Wasser sind, fragen Sie, wo es tief wird.

Kühlen Sie Arme und Beine ab, bevor Sie ins Wasser gehen. Nie mit vollem oder leerem Magen schwimmen.

► Nichtschwimmer sollten nur bis zur Brust ins Wasser.

Haben Sie ein wachsames Auge auf Menschen, die nicht gut schwimmen können, damit Sie im Notfall schnell Hilfe holen können. Beispielsweise bei Kindern mit Migrationshintergrund ist Schwimmenlernen in den Herkunftsländern oft nicht üblich.

► Am See: Vorsicht am Baggersee! Das Wasser ist lange flach und plötzlich fällt der Boden ab. Schwimmen Sie in Seen nicht zu weit vom Ufer weg. Es gibt Temperaturschichten mit teils mehr als zehn Grad Unterschied, das kann Kreislaufbeschwerden und Krämpfe auslösen.

► Am Fluss: Baden Sie nicht in Flüssen! Die Strömung (im Rhein z.B.10 km/h) kann man nicht sehen, aber sie kann einen Erwachsenen mitreißen. Durch Schiffe und an Brückenpfeilern können sich gefährliche Strudel bilden.

► Am Meer: Flaggensignale der DLRG beachten. Gelbe Flagge heißt: Gefahr insbesondere für Kinder und Nichtschwimmer. Rot: absolute Lebensgefahr! Badeverbot. An Nordseestränden (mit Ebbe und Flut) stehen Badezeiten auf Schildern. Meiden Sie Buhnen oder Steinwälle – gefährliche Strömungen sind möglich. Nie auf einer Luftmatratze ins Meer – ablandige Winde können Sie nach draußen treiben.

► Am Pool: Selbst für einen Pool oder Gartenteich gilt: Kinder nie unbeaufsichtigt lassen. Sie können schon in zehn Zentimeter tiefem Wasser ertrinken.

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