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Erschütternde Studie: Wie Covid-Patienten noch Monate nach der Infektion leiden

Paris -

Es ist schlimm genug zu hören, wie viele Menschen aufgrund einer Covid-19-Erkrankung in ein Krankenhaus müssen. Doch mit einem Klinikaufenthalt ist es leider oft nicht getan, wie eine kürzlich veröffentlichte Studie zeigt. Ganze 60 Prozent der Patienten leiden noch ein halbes Jahr nach der Krankenhausbehandlung an mindestens einem belastenden Symptom.

Müdigkeit, Muskel- und Gelenkschmerzen oder Atembeschwerden: Mit mindestens einem dieser Symptome müssen sich fast zwei Drittel der im Krankenhaus behandelten Covid-19-Patienten noch ein halbes Jahr nach ihrem Klinikaufenthalt herumschlagen. So heißt es in einer am Montag im Fachmagazin „Clinical Microbiology and Infection“ veröffentlichten französischen Studie.

Die Folgen der Erkrankung wirken sich auch auf das Arbeitsleben aus 

In die Studie flossen die Daten von 1137 Krankenhaus-Patienten ein. Ein Viertel der Menschen habe ein halbes Jahr nach der Erkrankung nicht nur ein, sondern „drei oder mehr Symptome“, erklärten die Autoren der Studie des nationalen Gesundheits-Forschungsinstitutes Inserm. Zwei Prozent mussten demnach sogar „erneut ins Krankenhaus eingeliefert werden“.

Ein „ausgeprägtes Gefühl von Müdigkeit, Atembeschwerden sowie Muskel- und Gelenkschmerzen gehören zu den am häufigsten berichteten klinischen Feststellungen“ bei Nachuntersuchungen, die zwischen drei und sechs Monaten nach dem Krankenhausaufenthalt erfolgten.

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Die Forscher beobachteten dabei „eine Korrelation zwischen der anfänglichen Krankheitsschwere und der langfristigen Dauer der Symptome“. Die Folgen würden sich auch auf das Arbeitsleben der Menschen auswirken, heißt es in der Studie. So kehrte von den Patienten, die nach sechs Monaten noch über Symptome berichteten, ein Drittel bislang nicht an den Arbeitsplatz zurück. (afp)

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