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Erst zwei Neue!: Darum schiebt HSV-Boss Boldt keine Transfer-Panik

Über Spielermangel konnte sich Daniel Thioune bei seiner ersten Einheit als HSV-Trainer nicht beschweren. Trotz bislang „nur“ zwei externen Neuzugängen war der Trainingsplatz am Volksparkstadion prall gefüllt. Dennoch wird sich in diesem Transferfenster noch einiges tun, da sind sich alle Beteiligten einig.

Während Ligakonkurrenten wie Hannover 96 und der FC St. Pauli auf dem Transfermarkt bereits sehr aktiv sind, ist beim HSV seit der Verpflichtung von Klaus Gjasula (30) vom SC Paderborn wenig Konkretes passiert.

Jonas Boldt

Immer erreichbar: Jonas Boldt plant den Kader für die neue Saison.

HSV: Nur Klaus Gjasula und Amadou Onana sind bislang neu

Bereits im Winter war der Deal mit Hoffenheims Mittelfeld-Talent Amadou Onana (18) perfekt gemacht worden. Untätig sind die Verantwortlichen indes nicht.

Daniel Thioune versammelt seine Mannschaft um sich. Es dürfte noch einige Kaderveränderungen beim HSV geben.

Daniel Thioune versammelt seine Mannschaft um sich. Es dürfte noch einige Kaderveränderungen beim HSV geben.

„Es gibt vieles, was wir im Hintergrund erledigen“, sagte Sportvorstand Jonas Boldt (38) und erklärte: „Wir halten unsere Augen offen, wir haben die Fühler draußen. Klar ist: Wenn sich die Gelegenheit ergibt, dass wir etwas finden, was für den Kader passt, werden wir da auch zuschlagen.“

Der HSV sucht einen neuen Innenverteidiger

Bobby Wood (r.) überwindet Julian Pollersbeck. Der HSV-Stürmer zeigte sich zum Start treffsicher.

Bobby Wood (r.) überwindet Julian Pollersbeck. Der HSV-Stürmer zeigte sich zum Start treffsicher.

In beide Richtungen könnte sich in den kommenden Wochen beim HSV noch einiges tun, bis zum 5. Oktober ist das Transferfenster geöffnet. „Es kann immer Bewegung reinkommen, aber wir bestimmen das Tempo nicht“, sagte Daniel Thioune (46).

Auf welchen Positionen die Hamburger sich verstärken wollen, daraus macht Boldt keinen Hehl: „Wir benötigen natürlich in der Innenverteidigung etwas. Das war von vorneherein klar, erst recht nach der Verletzung von Rick van Drongelen. Dass wir uns auch offensiv umsehen, haben wir auch schon geäußert.“ Die Suche kann noch dauern.

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Die Hamburger wollen die richtige Entscheidung treffen – nicht die schnellste. Bis zum Trainingslager in Bad Häring Ende August könnte zwar noch einiges passieren, dass dann aber der Kader schon komplett ist, schließt Boldt aus. „Das wird definitiv nicht der Fall sein.“

Hinterseer und Pollersbeck sind begehrt

Eine Menge Arbeit also, die da noch auf die Verantwortlichen wartet. Auch auf der Abgabenseite ist bislang nicht viel passiert. Alle Profis (außer David Bates) die schon in der letzten Saison für den HSV aufliegen und nicht geliehen waren oder deren Vertrag endete, meldeten sich zurück. Allen voran um Julian Pollersbeck (25) und Lukas Hinterseer (29) ranken sich Abwanderungsgerüchte.

„Abgänge gehören dazu“, sagte Boldt und führte aus: „Wir schieben keinen auf das Abstellgleis. Jeder weiß, welche Chance er hat, bei manchen ist sie eben größer, bei manchen kleiner.“

Einer, den die Hamburger gerne abgeben würden, erzielte im ersten Trainingsspiel der Saison übrigens die einzigen beiden Tore: Bobby Wood.

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