Germany

Facebook-Manager im Gespräch: „Apple agiert wie ein Türsteher des iPhones“

David Fischer, Chief Revenue Officer bei Facebook, während seiner DMEXCO-Rede Bild: Facebook

David Fischer hat das Werbegeschäft von Facebook aufgebaut und leitet es bis heute. Im Gespräch stellt er sich als Vertreter der Interessen kleiner Betriebe dar – und bekräftigt: „Facebook droht nicht mit dem Rückzug aus Europa.“

David Fischer hat schon viele Kämpfe ausgefochten: Seit zehn Jahren ist er bei Facebook und wohl einer der erfolgreichsten Werbemanager der Geschichte. Denn Fischer hat das Werbegeschäft des Konzerns aufgebaut, leitet es bis heute als Chief Revenue Officer. Aktuell hat er wieder an vielen Fronten zu kämpfen. An der einen tut sich seit langem wenig, spätestens seit dem Cambridge-Analytica-Skandal rund um die amerikanischen Präsidentschaftswahlen steht Facebooks werbebasiertes Geschäftsmodell im Kreuzfeuer: Es mache die Menschen abhängig, weil Facebook seine Algorithmen so gestalte, dass sie möglichst viel Zeit auf der Plattform verbringen, damit das Unternehmen ihnen möglichst viel Werbung anzeigen kann. Und es sorge dafür, dass sich Falschnachrichten auf der Plattform schneller verbreiteten als echte Nachrichten, weil Nutzer mit diesen stärker interagierten.

Fischer räumt zwar Fehler ein, man müsse das Vertrauen zurückgewinnen. Aber er findet auch, dass die Vorteile zu wenig gesehen werden: 180 Millionen Unternehmen würden auf Produkte von Facebook setzen, das Geschäftsmodell nütze vielen kleinen Unternehmen, die sich die Werbung auf der Plattform im Gegensatz etwa zu Fernsehwerbung leisten könnten. Und er könnte zwar ein Abo bezahlen, viele Nutzer aber nicht. Deshalb bekräftigt er: „Wir kämpfen intensiv dafür, unser Geschäftsmodell zu schützen. Das ermöglicht es Unternehmen, die richtige Zielgruppe zu erreichen.“ Das habe man bisher nicht gut kommuniziert. Nicht jeder müsse verstehen, wie Facebook Geld verdiene. „Aber ich glaube, Entscheidungsträger sollten das.“ Bisher sieht er das offenbar nicht als gegeben an. Das Geschäftsmodell zu attackieren könne Wachstum und Innovationen gefährden. Zudem habe sein Unternehmen auf die Kritik reagiert: „Wir haben die Art und Weise, wie wir unsere Metriken und Ziele messen, geändert. Anstatt uns auf die Nutzungsdauer zu konzentrieren, legen wir nun den Fokus auf das Engagement. Wichtiger als die Dauer ist die Qualität der Zeit, die die Nutzer auf unserer Plattform verbringen.“

Football news:

Roberto über den Sieg gegen Juventus: die Beste Reaktion auf die Aufregung in Barcelona ist das Spiel von Barcelona-Verteidiger Sergi Robertoligi
Ronald kouman: Barcelona hat gegen Juventus das beste Spiel der Saison gespielt. Wir hatten viele Momente
Messi erzielte in der Gruppenphase der Champions League 70 Tore. Es ist ein Rekord
Alle 4 Tore von Messi in dieser Saison wurden vom Elfmeterpunkt erzielt. Drei für Barcelona, eins für Argentinien
Greenwood erzielte für Manchester United in der Champions League im Alter von 19 Jahren 27 Tage. Nur Rooney hatte es in der 21.Minute mit einem kopfball von Mason Greenwood zu tun, der den Ball nach einem Pass von Paul Pogba in den Winkel des gegnerischen Tores schickte
Perez leitete Bartomeu. Barcelona hat sich in den vergangenen Jahren hinter Real zurückgehalten. La Liga Präsident über die Europäische Premier League
Morata erzielte dreimal aus dem abseits bei Juventus - Barcelona