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FC-Vorstand: Wettich macht weiter, aber Engels und Jakobs wollten seinen Job

Köln -

Am 15. August muss der Mitgliederrat satzungsgemäß seinen Vorschlag für die Wahl eines neuen Vizepräsidenten machen.

Es wird Samstag keine Überraschung geben: Carsten Wettich (40), seit dem Rücktritt von Jürgen Sieger kommissarisch im Vorstand, will das Amt weiterführen.

„Nach dem Rücktritt von Jürgen Sieger hat sich der Mitgliederrat entschlossen, mich in den Vorstand zu entsenden. Das war damals nicht meine Lebensplanung, im Gegenteil. Nun ist es so, dass sich Situationen ändern. Der Klub befindet sich in einer sehr schwierigen Phase. Im Moment wäre es nach meiner Wahrnehmung nicht richtig, von Bord zu gehen“, sagte Wettich am Mittwoch zu den Mitgliedern.

Andere aber hätten den Job auch gerne gewollte. So hatte Kölns Ex-Nationalspieler und früherer Jugendleiter Stephan Engels (59) das Auswahlverfahren als nicht transparent und abgekartet kritisiert.

Engels hatte erst Präsident Werner Wolf (64) und dann Mitgliederratsboss Stefan Müller-Römer (52) von seinen Ambitionen auf den Vizepräsidenten-Posten unterrichtet.

Vorstand des 1. FC Köln: Stefan Engels kritisiert Auswahlverfahren

Zu einem Vorstellungsgespräch vor dem Mitgliederrat kam es nie. Engels monierte, dass er bis Ende Juli nichts mehr vom Mitgliederrat gehört habe. Die Zeit, die nötigen Unterschriften für eine Kandidatur zu bekommen, wäre nun nicht mehr da.

Aber es gab offenbar noch einen zweiten Anwärter mit Sportkompetenz: Vorstandsberater Jörg Jakobs (49) hätte sich das Amt ebenfalls vorstellen können.

Horst Heldt, Jörg Jakobs, Erich Rutemöller und Alexander Wehrle sitzen im Franz-Kremer-Stadion.

Die FC-Geschäftsführer Horst Heldt (l.) und Alexander Wehrle (r.) beobachteten das erste Mannschaftstraining am Samstag mit den Vorstandsberatern Jörg Jakobs und Erich Rutemöller.

Nach EXPRESS-Informationen war Jakobs wohl durchaus auch eine Überlegung im Vorstand, hätte Wettich wie geplant sein Amt wieder zur Verfügung gestellt.

Als der aber seine Meinung geändert hatte, favorisierten auch Wolf und Sauren eine weitere Zusammenarbeit mit Wettich. Der ausgezeichnete Jurist hatte den Job hochmotiviert und mit viel Fachkompetenz angetreten und will sich nun den Mitgliedern zur Wahl stellen.

1. FC Köln: Auch Jörg Jakobs wurde nicht gehört

Jakobs, so heißt es aus Klubkreisen, habe man im Vorstand die Gründe für die Wahl erläutert. Zu einem Gespräch mit dem Mitgliederrat kam es nach EXPRESS-Informationen nie.

Präsident Wolf sagte beim Mitgliederstammtisch: „Es ist die Aufgabe des Mitgliederrats, den Mitgliedern ein Vorstandsteam zur Wahl zu präsentieren. Das ist eine der wichtigsten Verpflichtungen des Gremiums. Ich weiß, dass mehrere Kandidaten vom Mitgliederrat angeschaut wurden. Die Möglichkeit, sich dort vorzustellen, gab es immer.“

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