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Feierstunde auf dem Volkmarshäuser Friedhof : Neues Heim für die Glocke

Nico Schüßler läutet die Glocke zur Einweihung mit der Hand.

„Fest gemauert in der Erde“ heißt es in Schillers berühmten Gedicht „Das Lied von der Glocke.“ In Volkmarshausen what diese jetzt einen neuen Standort. Dabei half die ganze Dorfbevölkerung.

Volkmarshausen – „Für mich ist es die größte Freude, in so einer Gemeinschaft, wie sie hier in Volkmarshausen herrscht, meinen Lebensabend verbringen zu dürfen“. Das sagte Reinhold Heede, Landwirt im Ruhestand und Ortsratsmitglied, während einer Feierstunde anlässlich der Einweihung eines Glockengestells mit der Volkmarshäuser Glocke auf dem Friedhof.

Diese scheinbar normale Begebenheit der Umsiedlung einer Glocke, hat die Volkmarshäuser viel Kraft und Ausdauer gekostet. Es begann vor zwei Jahren mit dem Verkauf der Selbstständigen Evangelisch-lutherischen Kirche (SELK), nachdem diese nach 63 Jahren in einem festlichen Gottesdienst entwidmet und außer Dienst gestellt wurde. Inzwischen ist aus der Kirche ein Wohnhaus mit Atelier geworden. Bei den Volkmarshäusern entstand der Wunsch, die Glocke bei besonderen Anlässen, insbesondere bei Beerdigungen, wieder läuten zu lassen.

Doch dazu musste zunächst ein Glockengestell errichtet werden. In Gesprächen mit dem neuen Eigentümer des Hauses, in dem sich die Glocke befand, und der Stadt wurde deutlich, dass niemand etwas gegen einen Standortwechsel hatte.

Bedingung für den Umzug der Glocke in Volkmarshausen: Keine Kosten

Einzige Bedingung: Es dürfen keine Kosten entstehen. „Dieses nahmen wir alle als Motto für unser Vorhaben“, sagte Ortsbürgermeisterin Gudrun Surup in ihrer Ansprache. So war es eine große Freude, als ihr vom Landkreis Göttingen 500 Euro Dorfbudget für den Zweck bewilligt wurden.

Die Ortsratsmitglieder Stephan Kroll und Reinhold Heede halfen mit ihren guten Kontakten, aber auch mit ihrem Wissen und beruflichen Qualifikationen. Bauzeichnung und Statik kamen von Stephan Kroll. Reinhold Heede sorgte für Sponsoren, die mit Material, Sachspenden, Gerätschaften, Geld und viel Arbeitskraft zum Erfolg beigetragen haben.

Freiwllige Helfer sorgten für den Glockenumzug

„Egal bei wem ich um Unterstützung gebeten habe, es gab keine Absage, es war ein enormer Zusammenhalt“, berichtet Heede. Er wuchs in Volkmarshausen auf, darum sei die Glocke ein Teil seiner Kindheit und für ihn stand fest, nach dem Verkauf der SELK muss die Glocke wieder läuten. Volkmarshäuser Bürger leisteten viele ehrenamtliche Stunden, um das Glockengestell zu errichten. Selbst die Berufsbildenden Schulen beteiligten sich. Martin Schuldes baute in rund 40 Arbeitsstunden mit Schülern der Berufseinstiegsklasse Technik den Dachstuhl, den dann ein Mitarbeiter der Kommunalen Dienste mit Ziegeln versah. Und wer nicht mehr zupacken konnte, der half mit einer Finanzspritze, so wie beispielsweise Dr. Horst Weisgerber. Vor einigen Wochen wurde die 60 Kilogramm schwere Glocke mit einer Handvoll starker Männer aus dem SELK Glockenturm herab gelassen und im neuen Glockenturm auf dem Friedhof installiert. Nun läutet die 250 Jahre alte Glocke wieder.

Bis jetzt nur mechanisch: Glocke in Volkmarshausen läutet wieder

Allerdings nur mechanisch. Doch das wird sich ändern. Stephan Becker legte den Grundstein für einen elektrischen Antrieb. Mündens Bürgermeister Harald Wegener machte in seinen Grußworten deutlich, dass eine Kirchengemeinde Glockengeläut braucht. Er lobte die Gemeinschaftsarbeit für das Projekt und meinte, dass solch eine besondere Leistung nicht selbstverständlich sei. Als Kirchenvorsteher von Gimte berichtete Roland Graunitz, dass die Glocke früher auch bei Feueralarm eingesetzt wurde. Pastor Andreas Salzmann, von der benachbarten Kraftwerk-Kirche segnete die Glocke am Ende der Feierstunde. (Von Petra Siebert)

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