Germany

Fohlenfutter-Ticker: Rose und Eberl sprechen über Duell mit Spitzenreiter Leipzig

Fohlenfutter-Ticker : Rose und Eberl sprechen über Duell mit Spitzenreiter Leipzig

Zwei Tage nach dem Unentschieden gegen Real Madrid, zwei Tage vor dem Bundesliga-Topspiel gegen Tabellenführer RB Leipzig: Trainer Marco Rose und Manager Max Eberl sprechen über die Lage bei Borussia.

  • Eberl über Geisterspiele: "Wir müssen nicht nur im Fußball, sondern in der Gesellschaft allgemein Dinge akzeptieren, die Menschen entscheiden, die sich viele Gedanken darüber machen. Über die eine oder andere Entscheidung kann man diskutieren, das muss es in einer Demokratie geben. Aber wir haben eben eine außergewöhnliche Zeit."

  • Eberl über die BVB-Gerüchte um Rose: "Marco ist bei uns Trainer. Und ich glaube, es ist auch respektlos, über unseren Trainer oder Spieler hinwegzuspekulieren, was vielleicht der nächste Schritt sein kann oder gar muss. Das ist grenzwertig. Aber ich bin seit zwölf Jahren Sportdirektor, und damit habe ich vom ersten Tag an zu tun. Erstmal zeigt es, dass wir auf einem absolut richtigen Weg sind und für diesen Klub immer wieder Top-Spieler und Top-Trainer finden. Deshalb sind sie so begehrt. Wir wissen genau, was wir wollen - sowohl Marco als auch ich und der Klub."

  • Rose über Lob für seine Person und seinen Karriereplan: "Es gibt keinen Karriereplan. Ich bin ein Mensch wie jeder andere auch. Es tut immer gut, wenn du Lob bekommst, und wenn Kritik kommt, muss du damit umgehen. Da ticke ich so wie jeder andere. Wenn dich auch noch Menschen loben, die Ahnung von der Materie haben, dann freut einen das natürlich."

  • Rose über die BVB-Gerüchte: "Es ist doch egal, wie ich das empfinde. Es interessiert sowieso keinen. Der Lucien muss damit umgehen, ich muss damit umgehen. Es ist im Moment einfach kein Thema für mich, weil ich so viel zu tun habe hier im Verein mit meinen Jungs und den vielen Spielen, dass ich grundsätzlich solche Dinge nicht kommentiere."

  • Rose über Zakaria: "Er kommt aus einer schwierigen Verletzung. Ich habe ungefähr sechs-, siebenmal gesagt, wie es um ihn steht. Er wird irgendwann wieder gesund sein. Wir sind auf einem richtig guten Weg. Er hat anderthalb gute Trainingswochen hinter sich, in denen er komplett beim Team war. Trotzdem kann ich nicht sagen, wann er wieder da sein wird. Diese Meldung, die daraus gemacht werden, halte ich für schwierig. Er ist ein wichtiger Spieler und man sollte ihm die Zeit geben, nach der Verletzung zurückzukommen."

  • Rose über die Personalsituation: "Es ist niemand mit größeren Blessuren aus der Madrid-Partie rausgegangen. Jordan Beyer ist im Aufbautraining, das Körperliche macht ihm noch ein wenig zu schaffen. Tino Lazaro ist voll im Mannschaftstraining, das sieht sehr gut aus. Aber Mannschaftstraining sieht momentan so aus, dass wir Kleinspielformen mit zehn bis zwölf Spielern machen. Ihm fehlt sicher ein wenig das große Feld. Wir müssen ihn über Kurzeinsätze heranführen."

  • Rose über Hannes Wolf: "Der Hannes wäre einer, der Tony Jantschke, der Laszlo Bénes - da gibt es einige. Wir haben mittlerweile eine große Auswahl an gesunden Spielern. Wir werden sehen, wer es am Samstag sein wird. Zu Hannes: Er ist hier sehr gut angekommen, hat eine hervorragende Vorbereitung gespielt und Lust auf mehr gemacht. Im Pokalspiel wollte er vielleicht ein bisschen viel, in Dortmund hat er gespielt, ist auf Einsatzzeiten gekommen. Ich bin einverstanden mit Hannes. Trotzdem muss ich nochmal sagen: Der Junge ist nach einer langwierigen Verletzung hierher gekommen, hat ein Jahr nicht gespielt, muss sich an eine neue Mannschaft gewöhnen. Das benötigt möglicherweise ein bisschen Zeit. Und er ist in eine Mannschaft gekommen mit hoher Qualität."

  • Rose über die Rotation: "Es tut mir nicht weh, weil alle meine Jungs wichtig sind. Alle haben ihre Rolle in der Mannschaft. Letztes Jahr haben wir hinten raus gesehen, dass wir jeden brauchen. Wie oft wir wechseln, kann ich noch nicht sagen. Das hängt auch immer von der Verfassung jedes Einzelnen ab. Jeder Spielertyp tickt ein wenig anders. Der eine oder andere verkraftet viele Spiele sehr. Der eine oder andere kommt aus einer Verletzung. Toi, toi, toi: Bislang kommen wir sehr gut durch. Jetzt geht es darum, eine frische Mannschaft aufs Feld zu bringen."

  • Rose über die Topspiel-Bilanz: "In Top-Duellen kann immer alles passieren. Wir versuchen, wie immer, diese Spiele zu gewinnen. In diesem Block haben wir knackige Aufgaben. Wir spielen quasi im Drei-Tages-Rhythmus Champions League. So wie ich meine Jungs kenne, freuen sie sich auf die Aufgabe. Sie müssen ans Limit gehen, um zu bestehen. Wir sagen immer: Ambitioniert ja, aber wir wissen, was wir brauchen, um solche Spiele zu gewinnen. Aber das wäre unser konsequenter nächster Schritt, solche Spiele erfolgreich zu gestalten."

  • Rose über das Treffen mit Zidane: "Unser Treffen war beschränkt auf 'Hi Zinedine, wie geht's? Schön, dass du da bist! Schönes Spiel!' Danach haben wir uns gar nicht mehr gesehen. Vielleicht ergibt sich im Rückspiel die Möglichkeit oder man trifft sich mal im Urlaub."

  • Mehr anzeigen
Tickaroo Live Blog Software

Football news:

Bayer Leverkusen hat seinen Sohn Leo Cristiano genannt: das hat überhaupt nichts mit Fußball zu tun
Tuchel nach dem 2:2 gegen Bordeaux: ich Schütze immer die Spieler, aber hier lehne ich ab. Nicht halten Spiele, die diese Ebene
Ole-Gunnar sulscher: Jede meiner Entscheidungen ist zum Wohle von Manchester United gerichtet. Das wichtigste ist das Ergebnis: Trainer Ole-Gunnar sulscher hat die Frage nach seiner Zukunft im Verein beantwortet
Mourinho über Tottenham: wir haben keine Bedingungen wie bei einigen Klubs. Tottenham-Trainer José Mourinho hat sich vor dem Spiel am 10.Spieltag gegen den FC Chelsea über die finanziellen Möglichkeiten des Klubs geäußert
Asar erlitt in 16 Monaten bei Real die 8. Verletzung. Er hatte 12 Verletzungen in 7 Jahren in Chelsea
Frank Lampard: Abramovich ist ein Mann, der seine Ziele erreicht. Ohne ihn nicht zu erreichen
Marcelo hat sich wirklich an den Haaren gezogen. Klarer Elfmeter. Der Ex-Richter Итурральде Gonzalez über die strittigen Thema in der Partie zwischen Real Madrid