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Für 4,3 Mio Lebensversicherung - Inder (54) lässt Mann (50) mit Kobra-Biss töten

Für 4,3 Millionen Euro Lebensversicherung Inder (54) lässt Mann (50) mit Kobra-Biss töten

Bei einer Pressekonferenz präsentierte die örtliche Polizei von Rajur (Bundesstaat Maharashtra) die fünf Verdächtigen, die in das Mord-Komplott verwickelt sein sollen
Bei einer Pressekonferenz präsentierte die örtliche Polizei von Rajur (Bundesstaat Maharashtra) die fünf Verdächtigen, die in das Mord-Komplott verwickelt sein sollenFoto: Ahmednagar Police

Neu Dehli – In diesem Fall war die Gier wohl größer als der Verstand...

Die Polizei hat im südindischen Rajur (Bundesstaat Maharashtra) ein grausames Mord-Komplott aufgedeckt! Dort hatte der 54-jährige Prabhakar Bhimaji Waghchaure laut der Behörde im April dieses Jahres seinen eigenen Tod vorgetäuscht, um fünf Millionen Dollar (4,3 Millionen Euro) von seiner amerikanischen Lebensversicherung zu erschleichen. Er hatte in den USA über 20 Jahre lang gelebt.

Doch der Versicherer war misstrauisch geworden und hatte sich an die Polizei gewandt, um der Sache nachzugehen.

Diese ermittelte: Der 54-Jährige aus der Stadt Rajur hatte für die Umsetzung seines Planes den armen, geistig zurückgebliebenen und ihm ähnlich aussehenden Navnath Yashwant Aanap (50) ausgewählt und diesen dann mit dem Biss einer gekauften Kobra töten lassen, wie die örtliche Polizei auf Twitter mitteilte. Zuerst hatte der „Indian Express“ darüber berichtet.

Die Beamten fanden heraus, dass der unter Mordverdacht stehende Waghchaure mehrere Tage vor der Inszenierung seines Todes in einem neuen Anwesen in dem Bezirk lebte. Zwei seiner Verwandten, Sandeep Talekar und Prashant Chaudhary, fanden ihr späteres Opfer Aanap und besorgten sich eine giftige Kobra von Schlangen-Verkäufer Harish Kulal.

Am 22. April zwangen die Männer dann den geistig behinderten Aanap zu einem abgelegenen Ort, wo dieser dann von dem Schlangen-Verkäufer mit der Kobra ermordet wurde. Das Tier hatte den 50-Jährigen in seinen Zeh gebissen.

Nachdem der angeblich tote Prabhakar Bhimaji Waghchaure dann im Leichenhaus lag, machten mehrere Menschen im Umfeld des Mannes jedoch widersprüchliche Angaben zum Tod des Mannes. Die Beamten hätten auch seine Anrufe verfolgt und gemerkt, dass er noch lebte und sich zuvor bei der Identifizierung seines angeblichen Leichnams im Krankenhaus als eigenen Neffen ausgegeben hatte.

Jetzt sitzen der mutmaßliche Mörder und Lebensversicherungs-Betrüger und seine vier Komplizen in Untersuchungshaft.

Dämlich: Die Lebensversicherung des Haupttäters ursprünglich skeptisch geworden, weil er vier Jahre davor bereits den Tod seiner Frau vorgetäuscht hatte.