Helmut Spahn
Hat auch die sozialen Medien im Blick: FIFA-Sicherheitschef Helmut Spahn. Foto: Boris Roessler

Hat auch die sozialen Medien im Blick: FIFA-Sicherheitschef Helmut Spahn. Foto: Boris Roessler

Hat auch die sozialen Medien im Blick: FIFA-Sicherheitschef Helmut Spahn. Foto: Boris Roessler

Frankfurt/Main (dpa) - Zur Gewährleistung der Sicherheit bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland wird es auch eine gezielte Überwachung der sozialen Medien geben.

«Es wird eigens Einheiten geben, die eine Art Monitoring durchführen und schauen, was in bestimmten Foren und Blogs geschrieben wird», kündigte Helmut Spahn, Sicherheitschef des Weltverbandes FIFA, in einem Interview der «Welt am Sonntag» an.

Aus Sicht des 57-Jährigen, der bei den Weltmeisterschaften 2006 (Männer) und 2011 (Frauen) in Deutschland als Sicherheitschef des DFB im Einsatz war, stellen die sozialen Medien «natürlich auch ein Risiko dar, insbesondere hinsichtlich von Falschmeldungen». Mit dieser Problematik müsse sich der WM-Gastgeber, mit dem die FIFA in einem intensiven Austausch steht, auseinandersetzen. «Wichtig ist hier auch die internationale Zusammenarbeit, die gut funktioniert», betonte Spahn.