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Gesellschaftliche Polarisierung: Wir Gesinnungsgenossen

Die Welt wird enger, aber wir können etwas dagegen tun. Bild: AFP

In diesen Monaten zeigt sich die Herrschaft des Framings noch deutlicher also sonst – besonders bei Twitter. Ein Plädoyer für mehr Offenheit gegenüber dem, was uns zwar nicht gefällt, aber noch lange nicht extrem ist.

Aus Sicht einiger Beobachter lässt sich die Welt ziemlich einfach in zwei Gruppen einteilen: Mit „Team Risiko“ und „Team Disziplin“ bezeichnete vor kurzem „Der Spiegel“ die Fronten in der Corona-Krise. Hier Armin Laschet und seine Anhänger, die Öffnungen der Ausgangsbeschränkungen gegenüber aufgeschlossener waren, da Angela Merkel und Gleichgesinnte.

Philipp Krohn

Philipp Krohn

Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Menschen und Wirtschaft“.

Das Framing in den Begriffen ist bemerkenswert. Eine Welt mit zwei Lagern – eines positiv konnotiert, das andere negativ. Wie so oft, wenn große Aufgaben bewältigt werden müssen, spielen demnach die einen Risiko, die anderen reißen sich zusammen. Doch sind wir in der Lage, Probleme nuanciert zu sehen, wenn wir die Welt in voneinander getrennte Lager teilen?

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