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Großalmeröder entwickeln besonderen Backautomaten

Die „Väter“ einer neuartigen Backstraße: Dr. Detlef Ahlborn (links) hat sich die Anlage für Aufbackbrötchen mit besonders knusprigem Boden (Mitte) ausgedacht, Konrad Liphardt die besonders Wärme leitenden Feuerfest-Platten entwickelt und geliefert.

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Manchmal bewahrheitet sich das abgewandelte Goethe-Zitat durch einen Zufall – und davon profitieren in diesem besonderen Fall Millionen von Brötchenessern in Deutschland: Wer seine Aufbackbrötchen knusprig mag, bekommt mit den „8 Steinofenbrötchen“ unter anderem in den Edeka-Märkten ein Produkt, das es in dieser Form ohne zwei Firmen aus Großalmerode nicht gäbe.

Großalmerode - Die beiden mittelständischer Unternehmen liegen im Gebiet der Tonstadt Luftlinie keine drei Kilometer auseinander: Die Maschinenfabrik Karl Ahlborn und die Hessische Schmelztiegel- und Schamottesteinfabrik Conrad Liphard & Söhne stellen zwar ganz Unterschiedliches her, haben aber eine lukrative Gemeinsamkeit entdeckt, die in einer neuartigen Backstraße verwirklicht wurde, von der mittlerweile schon mehrere gibt.

Die Backstraße – die erste und weitere zwei stehen in der Großbäckerei Sinnack in Bocholt im Westmünsterland – wurden von Ahlborn geplant, konstruiert und gebaut. In den riesigen Backautomaten werden die Brötchen auf feuerfesten Steinplatten aus Epterode gebacken.

Das Besondere: In Feuerfeststeine dringt Wärme leichter und damit schneller ein als in Betonsteine, auf denen üblicherweise gebacken wird. Dieser „Leitfähigkeit“ genannten Eigenschaft wurde sich Detlef Ahlborn erst bewusst, als ihn eine zerbrochene Betonplatte in einem seiner früher gelieferten Backautomaten über eine bessere Lösung grübeln ließ.

Nach einem Anruf bei dem traditionsreichen, auf Industriekeramikplatten spezialisierten Unternehmen Conrad Liphard & Söhne im Stadtteil Epterode folgten Steinproben und Wärmeleitfähigkeits-Versuche sowie ein Test von Probeplatten bei einem Bäcker. Dann war die neue Backunterlage „geboren“. Nun kriegen die Bäcker in Bocholt, was laut Ahlborn alle Bäcker mögen: Heiße Platten für den kalten Teig. Der Effekt ist, dass nun nicht nur die Ober-, sondern auch die Unterseite der Brötchen knusprig wird.

Außerdem hat Ahlborn noch einen weiteren backtechnischen Trick in der Anlage umgesetzt, indem er für eine lange Gärzeit für die Teiglinge sorgt: „Je länger sie vor sich hingaren, desto besser schmecken sie am Ende“, findet der Großalmeröder.

Dennoch sollte und wollte er noch die Taktzeit des Backautomaten verringern, also unter dem Strich eine schnellere Produktion möglich machen. Das war eine „besondere technische Herausforderung“, die ihm aber gelang: Der promovierte Ingenieur überlegte sich eine, wie er selbst sagt, „schlaue und ausgebuffte mathematische Optimierung der Geschwindigkeiten der Anlagenteile, die es so nirgendwo sonst gibt“.

Insgesamt baute die Maschinenfabrik Ahlborn für die Großbäckerei in Bocholt drei komplette Backstraßen mit Gar-, Back- und Abkühlanlage. Auf der größten können täglich bis zu 450 000 Brötchen gebacken werden.

Erfindergeist und die Verwendung eines besonders wärmeleitenden Materials, beides in der alten Tonstadt Großalmerode vorhanden, brachten in ihrer Verbindung einen Backautomaten hervor, der von seinem Entwickler als „neuer Maßstab in der Backbranche“ bezeichnet wird.

Firmen aus dem Kreis mit langer Geschichte

- Die Maschinenfabrik Karl Ahlborn in Großalmerode existiert seit 75 Jahren und blickt auf eine mehr als 60-jährige Erfahrung in der Verkettung und Automation von Gär- und Backprozessen zurück. Dr. Detlef Ahlborn übernahm 2006 die Firmenleitung in dritter Generation. Derzeit hat das Unternehmen 28 Mitarbeiter.

- Die Hessische Schmelztiegel- und Schamottesteinfabrik Conrad Liphard & Söhne in Epterode existiert seit 483 Jahren und hat 80 Mitarbeiter. Konrad Liphardt, ausgebildet als Diplom-Ingenieur für Werkstofftechnik Glas und Keramik, führt das Familienunternehmen seit 2007 in der 16. Generation. Das Unternehmen aus Epterode ist mit Feuerfest-Steinen spezialisiert auf Nischenprodukte in den Bereichen Energie und Biomasse sowie für die Stahl- und die Automobilindustrie.

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