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Germany

Großer Missbrauchsfall in NRW - Riesen-Razzia in Alsdorfer Reihenhaus

Die Polizei durchsucht akribisch ein Reihenhaus in Alsdorf
Die Polizei durchsucht akribisch ein Reihenhaus in Alsdorf Foto: Dominik Sommerfeld

Alsdorf – Es sind unfassbare Mengen an Beweismitteln, die Ermittler aus dem schlichten Reihenhaus in Alsdorf tragen. Stapelweise Umzugskartons werden in einem eigens vor dem Haus abgestellten Container gelagert. Im Haus sind auch THW-Mitarbeiter in Schutzanzügen im Einsatz.

Nach BILD-Informationen soll der Einsatz in Zusammenhang mit der Festnahme des siebten Tatverdächtigen im Missbrauchsfall von Bergisch Gladbach stehen. Ein Mann (57) aus Alsdorf kam am Samstag wegen Verdacht auf schweren sexuellen Missbrauch in U-Haft.

Im Einsatz vor Ort sind auch die Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks. Vor dem Haus stellen die Ermittler ein Container ab in dem die Beweismittel gelagert werden
Im Einsatz vor Ort sind auch die Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks. Vor dem Haus stellen die Ermittler einen Container ab, in dem die Beweismittel gelagert werdenFoto: Dominik Sommerfeld

Die Polizei wollte sich am Sonntag nicht zum Hintergrund der Durchsuchung äußern.

Fest steht aber: Der Aufwand, den die Ermittler an dem Haus in Alsdorf betreiben, ist riesig. Die Durchsuchung ging am Sonntag in den dritten Tag, könnte noch tagelang andauern.

Beim Bergisch Gladbacher Missbrauchsfall sind bislang neun Opfer (1 bis 11 Jahre alt) bekannt, die von ihren Vätern oder Stiefvätern missbraucht und gefilmt wurden. Die Kinderpornos wurden laut Ermittlern in Chat-Gruppen mit bis zu 1800 Mitgliedern getauscht. Sechs der bislang Verhafteten stammen aus NRW, einer aus Hessen.

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