Germany

Gut 1300 deutsche Corona-Patienten derzeit auf Intensivstation

Die Gesundheitsämter haben nach Angaben des Robert-Koch-Instituts vom frühen Montagmorgen 8685 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Erfahrungsgemäß sind die Fallzahlen an Sonntagen und Montagen niedriger, auch weil an Wochenenden weniger getestet wird. Am Montag vor einer Woche hatte die Zahl der Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden bei 4325 gelegen.

Am Samstag war mit 14.714 Neuinfektionen ein neuer Höchstwert seit Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland erreicht worden. Die Zahl der Todesfälle übersteig am Wochenende die Marke von 10.000.

Gut 1300 Corona-Patienten werden Regierungssprecher Steffen Seibert zufolge derzeit in Deutschland auf Intensivstationen behandelt. Etwa die Hälfte davon werde künstlich beatmet. Hier seien die Zahlen in den vergangenen Wochen deutlich gestiegen.

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Insgesamt haben sich dem RKI zufolge seit Beginn der Pandemie bundesweit 437.866 Menschen mit dem Virus infiziert (Stand: 26.10., 0 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg bis Montag um 24 auf insgesamt 10.056. Das RKI schätzt, dass rund 321.600 Menschen inzwischen genesen sind.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag in Deutschland laut RKI-Lagebericht vom Sonntag bei 1,45 (Vortag: 1,36). Das bedeutet, dass zehn Infizierte knapp 15 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

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Zudem gibt das RKI in seinem Lagebericht ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Der Wert bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert am Samstag bei 1,39 (Vortag: 1,38). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor 8 bis 16 Tagen.

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Im Coronavirus-Hotspot Baesweiler bei Aachen in Nordrhein-Westfalen ist die wichtige Kennziffer für Neuinfektionen weiter gestiegen. Am Montag meldete die Städteregion Aachen einen Wert von 554 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche für Baesweiler. Am Freitag lag die Kennziffer für Baesweiler noch bei 328. In der Stadt mit rund 27.000 Einwohnern gilt ein strenger Maßnahmenkatalog. Die muslimischen Gemeinden dort setzen das Freitagsgebet bis zum 31. Oktober aus. Der freiwillige Verzicht auf die Gebete sei sehr hilfreich, erklärte die Städteregion.

Ein Sprecher der Städteregion wies darauf hin, dass die Infektionskennziffer von 554 in Baesweiler eine rechnerische Größe sei. Derzeit gebe es dort 144 aktive Corona-Infektionen. Die gesamte Städteregion, zu der neben Aachen neun weitere Kommunen gehören, hatte am Montag einen Wert von 199 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche angegeben.

Corona in Europa

Die Zahl der Neuinfektionen in Italien übersprang m Sonntag binnen 24 Stunden die Zahl von 21.000, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Mehrere Städte und Regionen des Landes hatten schon zuvor nächtliche Ausgangssperren verhängt, um zu verhindern, dass sich besonders junge Menschen im Freien Umtrünken versammeln.

Die Zahl der Neuinfektionen in Frankreich hat am Wochenende erstmals die Marke von 50.000 übersprungen. Insgesamt steckten sich binnen 24 Stunden mindestens 52.010 Menschen mit dem neuartigen Coronavirus an, wie die Gesundheitsbehörden am Sonntagabend mitteilten. Am Samstag waren es mehr als 45.000 gewesen. Seit Samstag wurden zudem 116 neue Todesfälle gemeldet. Damit starben seit Beginn der Pandemie in Frankreich mindestens 34.761 Menschen in Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Derzeit werden den Angaben zufolge mehr als 2570 Menschen auf Intensivstationen behandelt. Auf dem Höhepunkt der Pandemie im Frühjahr waren es mehr als 7000 Patienten. In den vergangenen 24 Stunden wurden 1298 Corona-Infizierte in Krankenhäuser eingeliefert, insgesamt befanden sich am Sonntag 16.454 Menschen mit Symptomen in Kliniken.

Als zweites europäisches Land nach Spanien hatte Frankreich am Freitag die Marke von einer Million nachgewiesenen Corona-Infektionen überschritten. In den Griff bekommen will die französische Regierung die Lage unter anderem mit der Ausweitung der Ausgangssperre auf zwei Drittel der Bevölkerung. Seit Samstag dürfen 46 Millionen Franzosen ihre Häuser in der Zeit zwischen 21 und 6 Uhr nicht verlassen. Die Regelung gilt zunächst für sechs Wochen.

Auch Tschechien meldet mit 15.252 Neuinfektionen erneut einen Höchstwert und erstmals mehr als 15.000 Fälle innerhalb eines Tages. Damit steigt die Zahl der nachgewiesenen Ansteckungen auf 238.323, wie die Behörden mitteilen. Die Zahl der Todesfälle erhöhte sich um 126 auf 1971. In dem Land mit seinen knapp elf Millionen Einwohnern breitet sich das neuartige Virus in Europa derzeit am schnellsten aus. Die Regierung hatte am Mittwoch wieder einen weitgehenden Lockdown verhängt, weil das Gesundheitssystem an seine Kapazitätsgrenzen gestoßen sei.

Corona weltweit

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Weltweit haben sich laut John-Hopkins-Universität nachweislich mehr als 43,1 Millionen Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus steigt auf über 1,15 Millionen. Seit den ersten im Dezember in China bekanntgewordenen Fällen hat sich das Virus in mehr als 210 Länder und Territorien verbreitet. Die meisten Infektionen verzeichnen die USA, Indien, Brasilien, Russland und Frankreich.

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In den USA steigt nach einer Reuters-Zählung die Zahl der Neuinfektionen um mindestens 60.413 auf rund 8,67 Millionen. Demnach sind mindestens 333 Menschen nach einer Ansteckung mit dem Virus gestorben. Die Zahl der Corona-Toten erhöht sich demnach auf mindestens 225.313.

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Kolumbien hat als achtes Land weltweit die Schwelle von einer Million Coronavirus-Infektionen überschritten. Wie das Gesundheitsministerium in Bogotá am Samstag mitteilte, wurden innerhalb eines Tages knapp 8800 Neuinfektionen verzeichnet. Die Gesamtzahl der Infizierten erhöhte sich damit auf Kolumbien weist nach Brasilien und Argentinien die dritthöchsten Coronavirus-Infektionszahlen in Südamerika auf. Als erstes EU-Land hatte am Mittwoch Spanien mehr als eine Million Ansteckungen mit dem neuartigen Coronavirus registriert. Frankreich überschritt die Schwelle am Freitag.

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