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Güterichterverfahren - Schlichten statt richten

Das Güterichterverfahren ist eine Alternative zu teuren Prozessen (Symbolbild)
Das Güterichterverfahren ist eine Alternative zu teuren Prozessen (Symbolbild)Foto: Shutterstock

München – Nachbarschaftsstreit, Erbkrieg, Familienzwist – viele Streitereien enden in einem kostspieligen Rechtsstreit.

Eine Alternative dazu ist das Güterichterverfahren. „Dieses Verfahren geht schneller, ist billiger und spart allen Beteiligten oft viele Nerven“, sagt Dr. Andrea Schmidt, Präsidenten des Landgerichts München I, zu BILD. Sobald ein gerichtliches Verfahren eingeleitet ist, kann das Güterichterverfahren in Anspruch genommen werden.

Schmidt: „Man spart viele Anwalts- und Gerichtskosten, weil bei dieser Methode auch mehrere Verfahren zu einem zusammengefasst werden können.“

Rund Dreiviertel der Verfahren vor dem Zivil- und Amtsgericht werden inzwischen so verhandelt – oft mit einem für alle Parteien zufriedenstellenden Ergebnis. Rund 20 Richter sind auch Mediatoren. Nicht ohne Grund. Harriet Weber war Richterin und seit 2012 Mediationsbeauftragte am Landgericht München I. Nun geht sie in Rente.

Auf Weber folgen Peter Falk und Monika Weber, die sich in Zukunft den Posten teilen werden. Weber: „Jede Mediation ist ein Erfolg. Wir Mediatoren haben mehr Möglichkeiten als Richter in ihrer normalen Funktion.“

Deshalb endeten immer mehr Gerichtsstreite auch in einem Vergleich.

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