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Hagen Zgwicki übernimmt im Oktober die VHS-Leitung in Göttingen

Freude über künftigen VHS-Geschäftsführer: Hagen Zgwicki (Dritter von links) wird im Oktober seinen Job antreten. Die Aufsichtsratsmitglieder Petra Broistedt (links) und Marcel Riethig (Zweiter von links) stellten Zgwicki am Mittwoch vor. Der aktuelle Geschäftsführer Rüdiger Rohrig wird Ende Juli 2019 in den Ruhestand gehen.

Göttingen. Es wird ein schleichender Abgang für Rüdiger Rohrig Ende Juli 2019. Als Geschäftsführer der Volkshochschule Göttingen wird er seinen Nachfolger vom 15. Oktober 2018 an einarbeiten, wenn Hagen Zgwicki in Göttingen anfängt.

Mit Zgwicki hat der VHS-Aufsichtsrat einen branchenerfahrenen Mann verpflichtet: Der 49-Jährige leitet seit gut zwei Jahren die VHS Hameln. Durchsetzen musste sich Zgwicki letztlich gegen fünf Kandidatinnen und Kandidaten, die der Aufsichtsrat zum Vorstellungsgespräch geladen hatte. „Am Ende blieben von diesen Top-Leuten zwei übrig, die wir noch einmal sehen wollten“, sagt die stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Petra Broistedt.

Hagen Zgwicki übersprang auch diese Hürde, aber es war ein ganz enges Rennen, wie Broistedt bei der Vorstellung von Zgwicki am Mittwoch sagte. „Er hat das Rollenspiel, die Bewältigung einer angenommenen Krisensituation, mit Bravour gemeistert.“

Mann mit Erfahrung

Damit nicht genug der Vorschusslorbeeren: Der Aufsichtsratsvorsitzende Marcel Riethig sieht in dem kommenden Geschäftsführer einen „hoch kompetenten Mann, mit Erfahrung in Führungspositionen“, der mit der VHS neue Herausforderungen wie die Digitalisierung und die langfristige Integrationsarbeit von Migranten weiter vorantreiben werde.

Wie der aktuelle Geschäftsführer Rüdiger Rohrig bewerten Riethig und Broistedt Zgwicki als Menschen mit „ausgeprägten kommunikativen Fähigkeiten“, dem es gelingen werde, die aktuell wieder gute Stimmung bei den etwa 80 Mitarbeitern an den verschiedenen VHS-Standorten zu wahren.

Wird VHS-Geschäftsführer: Hagen Zgwicki (49).

Der in Hannover wohnende Zgwicki freut sich darüber, das „härteste Auswahlverfahren, das ich je erlebt habe, geschafft zu haben“ und darauf, „eine deutlich größere VHS als in Hameln übernehmen zu können“.

Als Schwachpunkt hat er die Internet-Seite der VHS Göttingen ausgemacht. Sie müsse mehr „auf die Kunden hin ausgerichtet sein“.

Seinen Führungsstil bezeichnet der künftige VHS-Geschäftsführer als kommunikativ und teamorientiert. Es müsse ein Klima herrschen, dass kreative Ideen zulasse und fördere. Um dann zu klaren Ergebnissen zu kommen, müsse aber eine Zielstrebigkeit an den Tag gelegt werden. „Da kann ich dann auch stringent handeln“.

Die Herausforderungen der Digitalisierung und einer modernen Pädagogik wird sich Zgwicki von Oktober 2018 bis Juli 2019 mit Rüdiger Rohrig stellen. Die gemeinsame Übergangsphase wurde bewusst gewählt, ermöglicht sie doch Zgwicki ein optimales Einarbeiten – und dem 64-jährigen Rohrig nach 32 intensiven Jahren für „seine“ VHS Göttingen einen kooperativen Abgang.