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„Hätte ich gewusst, was auf mich zukommt...“: Monica Lierhaus bereut ihre Hirnoperation

Hamburg -

Sie war eine der beliebtesten deutschen Sportjournalistinnen. Doch eine Hirn-OP wegen einer schwachen Blutgefäßwand vor elf Jahren veränderte ihr Leben. Es gab Komplikationen, an deren Folgen sie bis heute leidet. In einem Interview spricht Monica Lierhaus (49) nun darüber, wie sehr sie den Eingriff bereut. 

Bei der Operation 2009 wurde der Sportreporterin ein Hirn-Aneurysma entfernt: Diese gefährliche Schwäche der Gefäßwand hätte jederzeit aufreißen und eine Hirnblutung verursachen können.

Allerdings traten genau diese Hirnblutungen während der OP auf. Sie wurde für vier Monate in ein künstliches Koma versetzt. Mit anstrengenden Reha-Maßnahmen wie einer Pferde-Therapie kämpfte sich Lierhaus zurück ins Leben. Noch heute ist die Hamburgerin körperlich eingeschränkt.

Monica Lierhaus bereut ihre Gehirnoperation

„Wenn ich gewusst hätte, was auf mich zukommt, hätte ich das Aneurysma wohl nicht entfernen lassen“, sagte die kurz vor dem 50. Geburtstag stehende Lierhaus der Illustrierten „Bunte“ laut Vorabmeldung vom Dienstag. „Aber die Ärzte rieten mir dazu – sie hatten mir gesagt, dass ich sonst eines Tages tot umfallen könnte.“ 

Lierhaus sagte, inzwischen gehe es ihr „gut – den Umständen entsprechend“. Sie sei schon längere Zeit nicht mehr gestürzt, „das letzte Mal vor einem halben Jahr“. Der Gleichgewichtssinn sei „stabil – und wenn ich falle, dann kann ich wieder von selbst aufstehen, das war nicht immer so“. 

Lierhaus: „Freihändig eine Treppe runtergehen? Unrealistisch!“

Auch ihre chronischen Rückenschmerzen seien etwas besser geworden, weil sie jeden Tag mit Morgengymnastik beginne. Ihr Körper stehe nach wie vor ständig unter Strom, sie könne nicht länger als zwei Stunden sitzen, die linke Hand sei immer noch taub. Dies werde sich nicht mehr ändern.

„Ich träume auch nicht mehr davon, freihändig eine Treppe runterzugehen – das ist unrealistisch“, sagte Lierhaus der „Bunten“. (dpa/paul)

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