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Heftiges Unwetter - Dortmunds Westen säuft ab

Dortmund – Starke Regenfälle und Gewitter sorgen in Teilen NRW für Überflutungen und vollgelaufene Gebäude. Überall im Land sind die Einsatzkräfte der Feuerwehr im Dauerstress. Wann sich die Lage beruhigt, ist nicht vorhersehbar. Besonders getroffen hat es den Dortmunder Westen.

Ein Feuerwehrsprecher zu BILD: „Los ging es so gegen 15 Uhr. Wir haben ganz viele Meldungen etwa aus Huckarde und Dorstfeld wegen vollgelaufener Keller und überfluteter Straßen.“ Mehr als 100 Einsätze meldeten die Helfer im Stadtgebiet.

Anderthalb Stunden später habe sich die Unwetter-Front aber schon weitestgehend verzogen. Kurios: Etwa 40 Kilometer weiter westlich in Essen war von Gewittern keine Spur. Die starken Niederschlägen kamen sehr lokal runter.

Bilder zeigen, wie Anwohner versuchen, versunkene Autos aus den Fluten zu bergen und Wassermassen aus Gullys drücken.

„Es treten Gewitter auf. Dabei gibt es heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen bis 40 Litern pro Quadratmeter pro Stunde sowie Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 70 km/h und Hagel mit Korngrößen um 2 cm“, warnte der Deutsche Wetterdienst für den Bereich Dortmund noch bis 17 Uhr.

Auch andere Teile NRWs wurden am Nachmittag vom Unwetter arg gebeutelt, vor allem das Münsterland.

So musste ein Autofahrer in Dülmen laut Feuerwehr mit seinem Wagen aus einer überfluteten Unterführung befreit werden. Besonders im Stadtgebiet seien zahlreiche Wohngebäude und Geschäftshäuser mit Wasser vollgelaufen und Straßen gesperrt worden.

Auch im Kreis Steinfurt drangen die Regenfälle am Samstag in zahlreiche Keller ein und überfluteten Fahrbahnen. Insgesamt 55 Einsätze habe es bis 15 Uhr gegeben, teilte ein Sprecher der Feuerwehr mit. Besonders betroffen seien Lengerich und Tecklenburg gewesen. Inzwischen habe sich die Lage aber wieder beruhigt.

Laut DWD besteht die Gefahrenlage noch bis in den Abend hinein. Nun ziehe das Unwetter weiter in den Süden über das Ruhrgebiet sowie den Kreis Paderborn, den Großraum Siegen und den Kreis Olpe. Allerdings könne das Unwetter „überall aufploppen“, wirklich sicher sei keine Region in NRW. „Ich bin mir sicher, dass noch etwas kommt“, so eine DWD-Meteorologin.

Schon tags zuvor traf es ausgerechnet Huckarde in Dortmund massiv: Neben umgekippten Bäumen und abgebrochenen Ästen seien etwa in dem westlichen Stadtteil drei Straßen überflutet gewesen und 15 Keller kontrolliert worden. Eine Siedlung wurde mit Wasser des Flusses Emscher überflutet. Teilweise hätten auch die Bewohner selbst die eingedrungenen Wassermassen abgeschöpft.

In Bochum seien 150 Kräfte an mehr als 50 Stellen im Einsatz gewesen, wie die Feuerwehr noch in der Nacht auf Samstag mitteilte. Überwiegend hätten große Mengen Wasser aus Kellern herausgepumpt und verlegte Abläufe freigelegt werden müssen, um einen Wasserabfluss zu ermöglichen.

Allein im münsterländischen Kreis Warendorf gab es am Freitagabend und in der Nacht auf Samstag 375 Einsätze, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. „Unwetter kommen zwar immer wieder mal vor, aber das war die Spitze des Eisbergs in den letzten zwei Jahren“, so der Sprecher. 405 Feuerwehrkräfte seien aufgrund einer Vielzahl vollgelaufener Keller und Straßenüberflutungen im Einsatz gewesen.

Der größte Einsatz war am Freitag laut Feuerwehr in einer Kläranlage in Drensteinfurt, die kurzzeitig außer Betrieb war – sechs Stunden habe dieser gedauert.

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