logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo
star Bookmark: Tag Tag Tag Tag Tag
Germany

Heynckes preist Flick jetzt schon als Epochen-Trainer

Die „Bayern Bazis Romantische Straße“ bejubelten Hans-Dieter Flick auch nach der ersten Niederlage. Flick wurde gegen Bayer Leverkusen mit Riesenbeifall und der Champions-League-Hymne in Feuchtwangen begrüßt, ließ sich mit dem Bauernballett fotografieren. Der 54-Jährige äußerte die Hoffnung, die Anhänger noch „lange und oft“ im Stadion zu sehen.

Knapp vier Wochen ist er erst im Amt. Doch jetzt schon habe der FC Bayern laut Jupp Heynckes „die große Chance, über einen längeren Zeitraum einen Trainer zu haben, der eine Epoche prägen kann“. Wenn einer wie Heynckes das predigt, hat das im Münchener Umfeld Gewicht, durch seine ruhmreiche Vergangenheit beim Rekordmeister zählt er mittlerweile zu den Vereinsikonen, die angebetet werden.

„Es geht nicht um Momentaufnahmen, sondern um das grundsätzliche Know-how eines Trainers, seine Fachkompetenz und menschliche Note, seine Philosophie. Unter diesen Aspekten und Anforderungen ist Hansi Flick für mich prädestiniert für die Aufgabe als Cheftrainer des FC Bayern und der ideale Mann für diese Position – und zwar über diese Saison 2019/20 hinaus“, schrieb Heynckes in einer „Kicker“-Kolumne.

Auch Rummenigge denkt intensiver über Flick nach

Heynckes, der die Bayern 2013 zum Triple führte, hatte Flick in den 80er-Jahren für drei Spielzeiten trainiert. „Der Klub und das extreme Anspruchsdenken in München sind ihm also vertraut“, betonte Heynckes. Der 54 Jahre alte Flick sei „als Trainer ein Juwel. Solche Talente müssen erkannt und gefördert werden“.

Flick vermittle „jedem seiner Profis, dass er wichtig ist. Und wenn sich die Bayern-Spieler derzeit so anerkennend über ihren neuen Trainer äußern, halte ich diese Komplimente für zweifellos ehrlich. Auch Superstars verlangen nach menschlicher Wärme, dazu braucht ein Trainer hohes Einfühlungsvermögen, das Flick ausströmt“, betonte Heynckes. Er sei „ein Chef nicht aufgrund seiner Position, sondern aufgrund seiner Persönlichkeit“.

Heynckes mit Hansi Flick (rechts) und Hans Dorfner bei der Meisterfeier in der Kabine 1989

Heynckes mit Hansi Flick (rechts) und Hans Dorfner bei der Meisterfeier in der Kabine 1989

Quelle: Bongarts/Getty Images

Auch von seinem ehemaligen Weggefährten Joachim Löw, unter dem Flick als Assistent der Nationalmannschaft arbeitete und die beide zusammen das Team 2014 zum WM-Titel führten, gab es Ermunterung für die Münchener in der Causa Flick.

„Ich weiß nicht, was Bayern München plant und kenne auch nicht die Gedanken über die Winterpause und die gesamte Saison hinaus. Was man so liest und mitbekommt, ist großes Vertrauen in Hansi von Seiten der Entscheidungsträger und der Spieler da. Besser hätte er ja kaum starten können, daran ändert auch die Niederlage gegen Leverkusen nichts. Das freut mich sehr für ihn. Hansi Flick hat absolut das Zeug, um diese Mannschaft zu trainieren“, sagte Löw.

Julian Nagelsmann kommt irgendwann zu Bayern

In Hoffenheim spielt Niklas Süle bereits in der U17 unter Julian Nagelsmann. Der Verteidiger ist ein großer Fan von Nagelsmann und sieht ihn auch beim FC Bayern in der Zukunft.

Quelle: Omnisport

Die Bayern hatten ja zunächst mindestens bis Weihnachten an Flick festhalten wollen. Gut möglich, dass die Interimsphase noch länger währt. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge stimmte zumindest eine weitere Lobeshymne auf Flick an, und das im Angesicht der Niederlage gegen Leverkusen. „Das Wichtigste ist die Spielqualität, ist der Matchplan und das stimmt bei Hansi Flick. Deshalb ist bei mir auch nach dem Spiel keine Veränderung in der Bewertung festzustellen“, sagte Rummenigge. Flick habe das „Mosaik“ aus „individueller Qualität“ zusammengefügt.

Der in einem Jahr scheidende Vorstandschef, dessen Nachfolger Oliver Kahn am Samstag schon durch die Arenakatakomben schlenderte, schloss auch einen Verbleib von Flick über den EM-Sommer 2020 hinaus nicht aus. Wenngleich er auf die Frage danach nicht konkret einging. „Das werden wir besprechen, in aller Ruhe“, sagte Rummenigge.

Themes
ICO