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Germany

Hude will Straßen in Schuss bringen

Die Instandsetzung des Klosterwegs ist die größte Maßnahme, die die Gemeinde Hude in diesem Jahr im Bereich der Straßensanierungen plant. Weitere Arbeiten sollen unter anderem am Vielstedter Kirchweg und am Wirtschaftsweg 3 in Holle stattfinden.

Die Instandsetzung des Klosterwegs ist die größte Maßnahme, die die Gemeinde Hude in diesem Jahr im Bereich der Straßensanierungen plant. Weitere Arbeiten sollen unter anderem am Vielstedter Kirchweg und am Wirtschaftsweg 3 in Holle stattfinden. (Ingo Möllers)

Wenn der Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Umwelt an diesem Mittwoch, 15. Januar, zur ersten Sitzung in diesem Jahr zusammenkommt, stehen insbesondere die diesjährigen Maßnahmen zur Straßensanierung auf der Tagesordnung. Insgesamt 500 000 Euro hat die Gemeinde für die Instandsetzung der Straßen im Haushalt 2020 vorgesehen. Hinzu kommen 250 000 Euro für die Straßenunterhaltung sowie 50 000 Euro zur Verbesserung der Geh- und Radwege.

Die Arbeitsgruppe Straßensanierung, die sich aus Vertretern der Fraktionen, des Zweckverbandes Kommunalservice Nordwest und der Verwaltung zusammensetzt, hat sich im November intensiv mit den Straßenbaumaßnahmen für 2020 und den Folgejahren beschäftigt und eine Prioritätenliste erstellt.

In diesem Jahr sollen unter anderem Teilstrecken folgender Straßen saniert werden: Am Brandgraben, In den Späten, Klosterweg, Lemmeldamm/Ströhenweg, Schwantjeweg, Vielstedter Kirchweg, Wesselsweg sowie der Wirtschaftsweg 3 in Holle. Fast die Hälfte der eingeplanten Investitionen beansprucht mit knapp 250 000 Euro die Instandsetzung des Klosterwegs auf einer Länge von 1600 Metern. Die nächsten größeren Projekte betreffen die Sanierung des Wirtschaftswegs 3 in Holle auf einer Länge von 850 Metern (66 300 Euro) und die des Vielstedter Kirchwegs auf einer Länge von 350 Metern (54 600 Euro). Als Straßen mit erhöhten Unterhaltungskosten gelten laut Liste die Flensburger Straße, die Straße In den Späten sowie der Schwantjeweg.

Bezüglich der Sanierung der Straße In den Späten hatte der Arbeitskreis zunächst mit 30000 Euro kalkuliert. Dieser Wert erhöht sich nach Neuberechnungen um 6225 Euro. Lag für die Sanierung des Wesselswegs im vergangenen Jahr zunächst noch kein konkreter Planwert vor, ist dieser jetzt mit 39 000 Euro ausgewiesen. Damit läge die Gesamtsumme der Investitionen bei 515 000 Euro. Um das im Haushalt eingeplante Budget nicht zu überschreiten, schlägt die Verwaltung in der Sitzungsvorlage vor, den Wesselsweg statt auf einer Länge von 500 Metern zunächst nur auf 300 Metern zu sanieren. Sollte die Ausschreibung der Maßnahmen günstiger ausfallen, werde die Straße südlich des Bahnübergangs auf der geplanten Länge von 500 Metern instandgesetzt. Die restlichen 860 Meter des Wesselswegs sollen laut Plan dann im Jahr 2021 saniert werden.

Auch in den kommenden Haushaltsjahren sieht die Gemeinde Hude erhebliche Investitionen für die Straßensanierung vor. Für 2021 sind rund 450 500 Euro eingeplant, wobei unter anderem der Barkemeyersweg, Hohelucht, der Hurreler Weg der Osterlohsweg und der Steinkimmer Weg auf der Liste stehen. Für 2022 sind es knapp 427 000 Euro, für die Jahre 2023 und 2024 belaufen sich die Schätzungen auf 236 000 Euro und 246 000 Euro. Insgesamt sollen damit rund 40 Straßen in der Gemeinde in Schuss gebracht werden.

Für die Sanierung der Geh- und Radwege liegt aktuell noch keine Prioritätenliste vor. Diese soll aber in der nächsten Sitzung des Arbeitskreises erarbeitet werden.

Als zweites großes Thema befasst sich der Ausschuss mit dem Zustand der staatlichen Wälder in der Klostergemeinde. „In Anbetracht der Hitzeperioden in den beiden vergangenen Sommern hat sich der Zustand vieler Bäume deutlich verschlechtert“, heißt es dazu von der Verwaltung. Zur aktuellen Lage in den Wäldern, insbesondere im Hasbruch, referiert auf Einladung Jens Meier, Revierförster im Hasbruch der Niedersächsischen Landesforsten.

Der Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Umwelt tagt am Mittwoch, 15. Januar, um 16 Uhr öffentlich im Feuerwehrhaus Hude.

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