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Ihr Sohn (4) starb in einem Sack - Sekten-Mutter in Leipziger Hotel verhaftet

Dr. Claudia H. (59) nach dem Prozess gegen die Sekten-Chefin. Jetzt sitzt sie selbst in Haft
Dr. Claudia H. (59) nach dem Prozess gegen die Sekten-Chefin. Jetzt sitzt sie selbst in HaftFoto: Reinhard Roskaritz

Leipzig – Ein Kind stirbt in den Fängen einer Sekte. Der kleine Jan († 4) wird als „Disziplinarmaßnahme“ in einen Sack geschnürt, erstickt an seinem Erbrochenen.

Erst 32 Jahre später, am Donnerstag vergangener Woche, wurde die Sekten-Chefin Sylvia D. (73, „Hexe von Hanau“) in Hessen zu lebenslanger Haft verurteilt. Am Freitag nahmen die Ermittler dann auch die Mutter des toten Jungen fest – in Leipzig!

Dr. Claudia H. (59) hatte gerade in einem Hotel in Gohlis eingecheckt, als die Beamten zuschlugen. Unfassbar: Die Frau arbeitet noch immer für die Sekte, war angeblich auf Geschäftsreise hier.

Grund für die Festnahme war auch ihre Aussage im Prozess vergangene Woche. Die Mutter hatte dort die Sekten-Chefin verteidigt. Sie habe „von Gott mehr Wissen bekommen als andere.“ Für ihr totes Kind zeigte sie weniger Mitgefühl: „Er war immer so provokativ gemein“ und habe eben „Grenzen gebraucht.“

Der Richter erließ wenig später einen Haftbefehl gegen sie. Die Mutter habe ihr Kind bewusst der Gewalt der Sekte ausgesetzt.

Claudia H. sitzt derzeit in der JVA Chemnitz, wird in den nächsten Tagen nach Hessen überstellt.

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