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In Corona-Zeiten - Mit dem Auto durchs Festzelt: Drive-in-Dult begeistert sogar Gäste aus München

Das öffentliche Leben in Bayern ist aufgrund der Corona-Krise eingeschränkt, Veranstaltungen wurden abgesagt. Festwirte in Landshut hatten eine Idee.

Landshut - Das Coronavirus lähmte lange das öffentliche Leben in Bayern. Am Dienstag (5. Mai) verkündete Ministerpräsident Markus Söder dann, dass die Ausgangsbeschränkung im Freistaat in eine Kontaktbeschränkung umgewandelt wird. Auch ein Fahrplan für Schulen und Kitas wurde festgelegt.

Coronavirus in Bayern: Drive-in-Dult in Landshut

Sogar eine Öffnung der Gastronomie ist in Aussicht: Für Biergärten und Außengastronomie schon ab dem 18. Mai, Speiselokale dürfen ab dem 25. Mai wieder öffnen. Die Details zum Exit-Plan gibt es in unserer Übersicht. Großveranstaltungen sind bis zum 31. August verboten. Das trifft auch Volksfeste. Das Münchner Oktoberfest wurde bereits abgesagt, ebenso weitere Veranstaltungen.

Festwirte in Landshut haben deshalb die Not zur Tugend gemacht - und eine Drive-in-Dult organisiert. Die Gäste können nicht nur Mandeln, Lebkuchenherzen und Co kaufen, sondern in ihren Autos auch Volksfeststimmung erleben: Sie fahren durch ein großes Festzelt, können auf Bildschirmen Fotos und Videos aus den vergangenen Jahren sehen und auch Musik gibt es. „Die Leute sitzen da in Lederhosen und Dirndl drin und feiern zehn Minuten Dult“, sagte Veranstalter Patrick Schmidt. 

In Landshut haben Festwirte in der Corona-Krise eine besondere Idee: Eine Drive-in-Dult.

Drive-in-Dult in Landshut in Corona-Zeiten: Sogar Besucher aus München und Freising

Am Dienstag (5. Mai) ging der Spaß in die nächste Runde, denn wegen der großen Resonanz am Wochenende wurde das Fest bis zum 11. Mai verlängert. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet. Sogar aus Freising und München seien die Gäste gekommen, sagte Schmidt.

Das Volksfest in Gmund fällt wegen der Corona-Krise ins Wasser. Doch auf Hendl und Steckerlfisch müssen die Tal-Bewohner nicht verzichten: Das „Volksfest zum Midnehma“ ist erfolgreich angelaufen.*

kam/dpa

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