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Innerhalb einer Woche: Corona stoppt Lüner Team gleich doppelt

Vier Siege in Folge, ein Torverhältnis von 34:3 und der vierte Tabellenplatz sind die Zahlen eines gelungenen Saisonstarts. Nur in der ersten Partie der Saison konnte die Lüner Mannschaft durch einen Gegentreffer in der 90. Spielminute nicht punkten.

Jetzt wird der Lauf des Teams durch Corona erst mal gestoppt. Die Pandemie trifft die zweite Mannschaft des SV Preußen 07 Lünen.

Vier Siege in fünf Spielen

Das letzte Pflichtspiel der Mannschaft von Trainer Patrick Höfig datiert auf den 4. Oktober. Mit 14:1 schlugen die Preußen den SC Husen-Kurl III in der Kreisliga C Gruppe 4. Der vierte Liga-Sieg im fünften Spiel. Doch die Ereignisse der folgenden Woche bremste die Euphorie der Mannschaft.

Zur Mitte der anschließenden Woche wurde ein Spieler positiv auf das Coronavirus getestet. Wie der Spieler selbst mussten sich auch die übrigen Teammitglieder in Quarantäne begeben und sich in den folgenden Tagen testen lassen. Ergebnis des Tests: Bei einem weiteren Spieler fiel das Testergebnis positiv auf den Virus aus. Der Rest des Teams konnte die Quarantäne verlassen.

„Wir haben einen richtig guten Lauf und mir kommt die Pause auch eigentlich sehr, sehr ungelegen, wenn ich da ganz ehrlich bin. Ich mein, wir können es nicht verhindern. Es ist doof gelaufen, zum Glück mussten wir vom Gesundheitsamt nicht wieder zurück in Quarantäne“, fasst Höfig die Woche zusammen.

Die Spieler des SC Husen-Kurl waren nicht von den Maßnahmen betroffen, da der zuerst positiv getestete Spieler im Spiel nicht zum Einsatz kam.

Parallel zu den Entwicklungen in der eigenen Mannschaft beschloss der politische Kreis Unna zweiwöchige Einschränkungen für den Trainings- und Spielbetrieb bis zum 25. Oktober. Die Meisterschaftsspiele für den Zeitraum wurden abgesagt und verlegt. Den SV Preußen 07 Lünen II traf die Pandemie in nur einer Woche gleich von mehreren Seiten.

Hin- und hergerissen bei der Fortsetzung

Doch Trainer Höfig probiert unter den gegebenen Umständen den positiven Lauf durch die Pause zu erhalten. „Wir bewegen uns natürlich kontaktlos, wie es vorgegeben ist, keine Abschlussspiele oder Kreise. Wir arbeiten ein bisschen an unserer Torschussqualität, damit wir auch den Torwart ein bisschen beschäftigen können“, erklärt er den aktuellen Trainingszustand.

Ihm ist wichtig, dass die Mannschaft sich trotz der Einschränkungen regelmäßig sehen kann.

Mit Blick auf den weiteren Saisonverlauf ist der Trainer hin- und hergerissen. „Auf der einen Seite ist es natürlich so, wenn man die Zahlen sieht, sagt man ganz klar, wahrscheinlich macht es mehr Sinn, das Ganze zu canceln.“

Dem entgegen steht der sportliche Ehrgeiz: „Wir hätten jetzt in den nächsten Wochen das Topspiel gegen den LSV III. Hätten Alstedde und Derne von den ersten Vieren, also wir, hätten jetzt eigentlich die Spiele, die für uns extrem wichtig sind.“

Gerne würde Patrick Höfig zumindest gegen jeden Gegner einmal gespielt haben. Die Mannschaft, die neben sieben A-Jugendlichen im Sommer auch mit einigen erfahrenen Spielern verstärkt wurde, hofft: „Das es weitergeht und wir das, was wir uns bis jetzt erarbeitet haben, weiterführen können.“

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