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Internationales Musikfest am Tegernsee: Sorge weicht der Vorfreude

Die Chancen für das Musikfest Kreuth am Tegernsee stehen gut. Bleibt die Inzidenz konstant niedrig, steht der Konzertreihe nichts im Wege. Der Vorverkauf läuft.

Tegernseer Tal – Bei den Organisatoren des Internationalen Musikfests Kreuth am Tegernsee weicht die Sorge allmählich der Vorfreude: Bleibt die Inzidenz auf derzeitigem Niveau, steht der Konzertreihe von 15. bis 24. Juli nichts im Wege – sogar auf tagesaktuelle Tests könnte verzichtet werden. „Im Juli werden wir – gemeinsam mit dem Gesundheitsamt Miesbach – die Situation erneut prüfen“, berichtet Helge Augstein, künstlerischer Leiter des Internationalen Musikfests. „Wir sehen ein kleines Licht am Horizont.“

Die meisten Konzerte des Musikfests werden gesplittet

Die Organisatoren des stiftungsgetragenen Festivals haben sich gerüstet, um einen coronabedingten Totalausfall wie 2020 zu vermeiden: Weil mit den Abstandsregeln die Säle – das Rottacher Seeforum und die Tenne in Gut Kaltenbrunn – nur zu etwa einem Drittel belegt werden können, werden die meisten der geplanten Konzerte auf zwei Kurzauftritte zu jeweils etwa einer Stunde aufgesplittet. Zwar fallen einzelne Stücke damit aus dem Programm. Aber: „Dadurch können wir immerhin knapp 60 Prozent des üblichen Kontingents anbieten“, erklärt Augstein. „Wir mussten aufgrund von Wahrscheinlichkeiten entscheiden – Sicherheit gab es nicht.“

Musikfest Kreuth: Einige Konzerte sind sogar schon ausverkauft

Von dieser Entscheidung gibt es kein Zurück, denn der Vorverkauf mit festen Uhrzeiten und Saalplänen läuft. Und das „sehr gut“, sagt Augstein: Einige Kategorien sind schon ausverkauft – etwa beim ersten Termin des Auftaktkonzerts mit Mezzosopranistin Okka von der Damerau und dem Stuttgarter Kammerorchester, Pianistin Lisa Smirnova und dem New Classic Ensemble Wien (16. Juli) oder von Klarinettistin Sabine Meyer mit Hornist Reiner Wehle und dem Armida Quartett (23. Juli). Für die Auftritte von Cellist Daniel Müller-Schott mit Pianist Kit Armstrong (18. Juli) gibt es gar nur noch wenige Karten. Nicht selbstverständlich angesichts der vielen Unwägbarkeiten in den vergangenen Monaten, gleichwohl die Zahl der Tickets freilich niedriger ist als zu normalen Zeiten: „Damit haben wir nicht gerechnet“, sagt Augstein.

Auf den Pausenplausch mit Drink muss das Publikum heuer beim Musikfest verzichten

Bleibt die Inzidenz unter 50, brauchen Besucher zum Konzert keinen Impf- oder Genesungsnachweis und kein aktuelles negatives Testergebnis vorzulegen. Tatsächlich dürften viele der Besucher aus der älteren Generation bis zum Musikfest schon durchgeimpft sein. „Unser Publikum dürfte einer der sichersten Orte sein“, sagt Augstein. Nach derzeitigem Stand muss aber wohl durchgehend die FFP2-Maske aufbehalten werden. Und auf den Pausenplausch mit Drink muss das Publikum verzichten. Augstein geht aber davon aus, dass das der Freude über ein Wiedersehen beim Musikfest und generell bei leibhaftigen Konzerten keinen Abbruch tut: „Wenn man überhaupt wieder darf, ist man schon dankbar.“

Lesen Sie hier: Internationales Musikfest am Tegernsee: Hochkarätige Kammermusik gegen den Corona-Blues

Die Ticketpreise bleiben, wie schon voriges Jahr, bei fast allen Terminen gestaffelt in drei Kategorien zu 30, 60 oder 90 Euro, im Online-Vorverkauf kommen noch einmal gut zehn Prozent an Systemgebühren hinzu. Ausnahmen sind neben dem Kinderkonzert im Seeforum am 18. Juli das Open Air mit dem Barocktrompeten-Ensemble in Kaltenbrunn am 21. Juli (Kinder frei, Erwachsene zehn Euro) und das Konzert zur Chagall-Ausstellung des Olaf Gulbransson Museums im Rottacher Seeforum am 17. Juli (jeweils 40 und 60 Euro).

Hier gibt‘s die Karten fürs Musikfest Kreuth

Karten gibt es in der Geschäftsstelle des Musikfests in der Tourist-Info Kreuth (Telefon 0 80 29 /9 97 90 89), auf www.musikfest-kreuth.de, in allen Tourist-Infos am Tegernsee oder auf tegernsee.muenchenticket.net.

ag

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