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Jetzt redet FC-Boss Wehrle: Darum habe ich nicht gejubelt – das läuft anders als 17/18

Köln -

Stunde Null beim 1. FC Köln: Nach der 1:2-Niederlage gegen die TSG Hoffenheim steht der abstiegsbedrohte Klub ohne Trainer und Sportchef da. Beide traf Alexander Wehrle (44) am Samstag noch einmal zum Abschiedsgespräch. Und nun? Im EXPRESS erteilt er den Berichten über das Chaos beim FC eine Absage.

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Das letzte gemeinsame Spiel: Finanzchef Alexander Wehrle mit Ex-Sportchef Armin Veh.

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Für Alexander Wehrle wiederholen sich die Dinge

Es dürfte für den Schwaben ein Dejà vu sein: Schon 2017  stand er plötzlich ohne seinen Sportchef-Kollegen da, wenig später auch ohne Trainer. Aber Wehrle will alles daran setzen, dass den 1. FC Köln nicht schon wieder das  Schicksal Abstieg ereilt. „Wir waren von Achim Beierlorzer überzeugt, aber er hat letztlich nicht die nötigen Punkte einfahren können. Trotzdem bin ich sicher, dass wir die Klasse halten werden. Der Kader hat genügend Qualität, die Mechanismen sind andere als damals.“

Lesen Sie hier: Die Details zum Aus von Achim Beierlorzer und welche Trainer-Kandidaten jetzt im Umfeld des 1. FC Köln kursieren

Für den Kampf um die Rettung soll schnellstmöglich ein neuer Trainer kommen, bis dahin übernehmen Beierlorzers Assistenten André Pawlak und Manfred Schmid (beide 48) den Posten. Auch ohne Sportchef habe man genügend Sportkompetenz im Klub, glaubt Wehrle: „Frank Aehlig und Jörg Jakobs sind schon 20 Jahre im Geschäft, über Erich Rutemöller brauchen wir gar nicht reden. Auch Werner Wolf und ich sind jetzt fast zwei Jahrzehnte im Fußball-Business tätig. Wir sind handlungsfähig, Chaos herrscht hier sicher nicht.“

„Der 1. FC Köln ist eine interessante Adresse!"

Ohnehin sei der FC nicht nur für Trainer, sondern auch für einen Sportchef eine interessante Adresse. „Wer glaubt, hier wolle keiner hin, der verkennt die Wucht, die Strahlkraft, die dieser Klub weiterhin  hat“, sagt Wehrle. „Der Vorstand sucht den Geschäftsführer aus. Sie haben eine Liste von Kandidaten.“

Dass man einen Headhunter damit beauftragte, sei nur professionell vom Vorstand. „Das machen wir  ja nicht zum ersten Mal. Der FC ist und bleibt eine Hausnummer im deutschen Fußball.“

Lesen Sie hier: Der EXPRESS-Kommentar zum Aus von Trainer Achim Beierlorzer und Sportchef Armin Veh beim 1. FC Köln

1. FC Köln: Alexander Wehrle im Fokus der Fans

Wehrle, der vom Vorstand in der letzten Woche Rückendeckung bekam, geriet gegen Hoffenheim selbst in den Fokus der Fans. Kurz später blieb er beim Führungstor von Jhon Cordoba wie versteinert sitzen, was ihm einige hinterher vorwarfen.

Wehrle: „Wenn man in der Öffentlichkeit steht, muss man auch mit Kritik leben. Ich jubele nie beim ersten Tor. Das ist mir zu unsicher. Das hatte nichts mit der Kritik zu tun. Ich mag diese Stadt, ich mag diesen Klub und ich werde einen Teufel tun und den FC im Stich zu lassen.“

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Alexander Wehrle und Armin Veh als "Susi und Strolch"

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Dieser Klub befindet sich nun zum zweiten Mal in seiner Ägide als Geschäftsführer in schwerer See. Doch Wehrle bleibt optimistisch. „Der Sportchef und der Trainer, das sind zwei Schlüsselpositionen. Die müssen wir gut besetzen. Das ist ein Neubeginn und dem wohnt immer auch eine Chance inne. Wir müssen die Wende schaffen, und ich bin zuversichtlich, dass wir das tun.“

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