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Junge Frau in Lebensgefahr: Auto rast in "Black Lives Matter"-Kundgebung

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Auf dem Autobahnstück in Seattle hatten sich in der Nacht zu Samstag mehrere Demonstranten zur "Black Lives Matter"-Kundgebung versammelt.

(Foto: AP)

Eine Gruppe von Menschen protestiert nachts auf einem abgeriegelten Autobahnstück gegen Rassismus und Polizeigewalt. Plötzlich rast ein weißer Jaguar auf die Menschengruppe zu. Zwei Frauen können sich nicht mehr rechtzeitig in Sicherheit bringen.

In Seattle ist ein Mann mit seinem Auto in eine Protestkundgebung gerast. Zwei Frauen wurden dabei schwer verletzt, eine von ihnen schwebt in Lebensgefahr. Sie hatten um kurz nach Mitternacht Ortszeit an einer Demonstration gegen Rassismus und Polizeigewalt auf einem gesperrten Autobahnabschnitt teilgenommen. Noch ist unklar, ob der Fahrer gezielt handelte. Der 27-Jährige wurde festgenommen.

Auf einem von US-Medien verbreiteten Video ist zu sehen, dass sich mehrere Menschen auf der gesperrten Fahrbahn aufhalten, als der weiße Jaguar mit hoher Geschwindigkeit auf sie zurast. Dabei passiert er mehrere quergestellte Autos, die die Autobahn abriegeln sollen. Die Menschen versuchen sich in Sicherheit zu bringen, doch zwei von ihnen werden von dem Wagen erfasst und durch die Luft geschleudert. Kurz danach kommt das Fahrzeug zum Stehen.

Wie der Wagen auf die abgesperrte Autobahn kam, konnte die Polizei zunächst nicht sagen. Die Ermittler vermuten, dass er über eine Abfahrt auf die Straße kam. Unwahrscheinlich ist nach erstem Anschein, dass der Fahrer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stand. Auf Twitter-Fotos, die von der Polizei geteilt wurden, ist zu erkennen, dass die Windschutzscheibe und der Kühlergrill des Wagens beschädigt sind.

Bei den Verletzten handelt es sich um eine 24-Jährige aus Seattle und eine 32-Jährige aus dem nördlich gelegenen Bellingham, die an der "Black Lives Matter"-Kundgebung teilgenommen hatten. Während der Zustand der älteren von beiden stabil ist, erlitt die andere lebensbedrohliche Verletzungen.

Quelle: ntv.de, ino

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