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K-Frage bei der Union: Schlagabtausch zwischen mehreren CDU-Politikern bei entscheidender Sitzung

Armin Laschet und Markus Söder streiten über die K-Frage. Laschet gibt in Berlin ein kurzes Statement ab, Söder äußert sich auf einer PK in München. Sollte die Wahl auf ihn fallen, sieht er Laschet nicht beschädigt.

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In der womöglich entscheidenden Sitzung des CDU-Vorstands im Machtkampf um die Unions-Kanzlerkandidatur hat es einen verbalen Schlagabtausch zwischen ostdeutschen CDU-Politikern über die Stimmung in den ostdeutschen Ländern gegeben. 

K-Frage in der Union: Laschet betont erneut seine Bereitschaft

CDU-Chef Armin Laschet hat im Machtkampf mit dem CSU-Vorsitzenden Markus Söder erneut seine Bereitschaft zur Kanzlerkandidatur betont. „Es geht um die besten Antworten auf die drängenden Zukunftsfragen. Und ich bin bereit, für uns die Kandidatur zu übernehmen“, sagte Laschet am Montagabend nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in Berlin in einer digitalen Sondersitzung des CDU-Vorstands. Zugleich sagte er demnach: „Wir sind heute in der Verantwortung, ein Zeichen zu setzen, wo der Wahlkampf hingeht.“

Laschet betonte demnach, er wolle jeden ermutigen, in der Runde offen seine Meinung zu sagen. Er wurde mit den Worten zitiert: „Nur wenn wir offen, ganz transparent sind, haben wir eine Chance, gestärkt in die nächsten Wochen und in den Wahlkampf zu gehen.“

Laschet regte nach weiteren Informationen aus Teilnehmerkreisen an, dass nicht nur die gewählten Vorstandsmitglieder, sondern auch die beratenden Mitglieder sich zu Wort melden sollten. Die Gespräche mit Söder seien sehr gut gewesen. Der CSU-Chef habe am Montag klar gemacht, dass er das Votum des CDU-Bundesvorstands akzeptieren werde.

K-Frage in der Union: Digitale Sondersitzung hat begonnen

Die CDU-Spitze hat ihre womöglich entscheidenden Beratungen zum weiteren Vorgehen im Machtkampf zwischen Parteichef Armin Laschet und dem CSU-Vorsitzenden Markus Söder um die Kanzlerkandidatur aufgenommen. Nach Informationen aus Teilnehmerkreisen begann die von Laschet einberufene digitale Sondersitzung des CDU-Vorstands am Montag gegen 18.00 Uhr.

Mit Spannung wurde erwartet, ob das Gremium sich wie vor einer Woche einmütig hinter die Ambitionen Laschets auf die Kanzlerkandidatur stellt. Offen war zunächst, ob es eine Abstimmung geben wird. Das werde der Verlauf der Sitzung zeigen, hieß es.

K-Frage in der Union: Machtkampf zwischen Laschet und Söder

+++ 16.18 Uhr: Der seit über einer Woche andauernde Machtkampf in der Union bringt nach Ansicht von CSU-Chef Markus Söder keinen dauerhaften Schaden für die Union mit sich. Wenn der Prozess „mit Stil und Anstand“ auch am Ende zu einem Ergebnis führe, „dann glaube ich, wird es uns eher möglicherweise sogar stärken, weil es auch eine Selbstvergewisserung ist, die jetzt stattfindet“, so Söder.

„Wir haben natürlich jetzt einen Entscheidungsprozess, an dem die Öffentlichkeit auch mit großem Herzblut teilnimmt“, sagte der CSU-Chef. „Es ist auch gar nicht so leicht, miteinander solche schwierigen Fragen zu bewerten“, so Söder. Er glaube aber, dass dies bislang wirklich sehr gut gelaufen sei. „Deswegen ist auch bei mir klar, dass die menschliche Brücke am Ende dieses langen Prozesses trägt. Die trägt auch weiter, und zwar egal, ob jetzt Armin die Nummer eins ist in unserem Team oder ich diese Aufgabe schultern muss.“

Söder ließ sich am Montag abermals die Rückendeckung des CSU-Präsidiums für seinen Kurs geben. Sein Generalsekretär Markus Blume sagte: „Mit Markus Söder haben wir jemanden, der begeistert.“ Söder sei „ein verdammt gutes Angebot“ an die CDU. Die Zeit für eine Entscheidung in der K-Frage sei nun „reif“, sagte Söder. Mit Blick auf die CDU-Vorstandssitzung um 18 Uhr sagte Söder, wenn es dort „eine klare Entscheidung“ zugunsten Laschets gebe, „dann werden wir das akzeptieren“. Er ließ aber offen, was er für den Fall plane, dass der CDU-Vorstand sich nicht klar hinter Laschet stelle.

K-Frage in der Union: Söder sieht Laschet nicht als politisch angeschlagen an

+++ 15.10 Uhr: CSU-Chef Markus Söder ist überzeugt, dass von den beiden Schwesterparteien nur die CDU internen Klärungsbedarf habe. „Es handelt sich bei dieser ganz entscheidenden Personalfrage nicht um einen Streit von CDU und CSU, sondern es geht um eine letztliche Entscheidung und Diskussion innerhalb der CDU.“ Während die CSU-Gremien sich eindeutig hinter Söder gestellt hatten, gab es in den vergangenen Tagen in der CDU eine zunehmend kontroverse Debatte um die Kanzlerkandidatur. Vor einer Woche noch hatte sich die CDU-Führung eindeutig hinter Laschet gestellt, dieser Zuspruch bröckelt aber seit einigen Tagen.

Sollte die K-Frage in der Union zugunsten Söders entschieden werden. wäre sein Konkurrent Armin Laschet nicht politisch angeschlagen – das zumindest glaubt Söder. „Da sehe ich überhaupt kein Problem, null“, sagte er auf die Frage, ob Laschets Posten als Parteichef gefährdet sei, wenn die Union Söder zum Kanzlerkandidaten küre.

Unterdessen wurde bekannt, dass die CSU den Privatjet, mit dem Söder am Sonntag kurzfristig zu Gesprächen mit Laschet nach Berlin flog, aus ihrer Parteikasse zahlt. CSU-Generalsekretär Markus Blume sagte „selbstverständlich“ zahle die Partei den Flug des bayerischen Ministerpräsidenten. Es sei schließlich eine Parteiangelegenheit gewesen. So etwas sei „die absolute Ausnahme, wenn andere Verkehrsmöglichkeiten nicht gegeben sind“, sagte Blume. In den sozialen Medien hatte die Verkehrsmittelwahl Söders für Debatten gesorgt. Manche Nutzer zweifelten deshalb Söders Glaubwürdigkeit in der Klimapolitik an.

K-Frage in der Union: Söder ist mit sich im Reinen

+++ 14.20 Uhr: Markus Söder betont auf Nachfrage, dass die Entscheidung der CDU am heutigen Abend (19.04.2021) in jedem Fall von ihm getragen werde. Wenn sein „Angebot“ nicht angenommen werde, sei er dennoch „mit sich im Reinen“.

+++ 14.10 Uhr: „Wohlstand, Freiheit und gesundes Leben“ sollen miteinander in Einklang gebracht werden. „Erneuerung und Beständigkeit“ - ein Beitrag, den Markus Söder bringen könne. Auch Markus Blume, CSU-Generalsekretär äußert sich und betont den Zuspruch aller Orten für Markus Söder. Mit Markus Söder habe man „jemanden, der begeistert. Mit Markus Söder haben wir ein sehr gutes Angebot“.

Auf den Schaden für die Union angesprochen spricht Söder von seinem „Gefühl“, alles sei „seriös“ diskutiert worden. Wenn es mit „Stil und Anstand“ zum Ergebnis führe, stärke das die Union. „Die menschliche Brücke am Ende des Prozesses trägt weiter“, auch wenn er die Aufgabe schultern müsse. Auch habe sich die Union in der K-Frage mehr Mühe gegeben als die Grünen.

Kanzlerkandidat der Union: Markus Söder würde sich über Wahlkampf gegen Baerbock freuen

+++ 14.00 Uhr: Markus Söder spricht auf einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz bereits wieder in München zur strittigen K-Frage. Zunächst äußert sich Söder zur Nominierung von Annalena Baerbock als Kanzlerkandidatin - er würde sich sehr freuen, diesen Wahlkampf zu führen.

Markus Söder plädiert für eine baldige Entscheidung, persönlich sei er bereit, Verantwortung zu übernehmen und sich in den Dienst des Landes zu stellen. Wichtig sei es, Stil und Anstand in Entscheidung und Auseinandersetzung zu wahren. Wichtig sei, dass die Partei und Mitglieder miteinbezogen würden in den Prozess. Parallel betont Söder seinen Respekt vor den Gremien; die Bevölkerung müsse aber genauso miteinbezogen werden.

Laut Söder gebe es ein erstes „Zwischenergebnis“, wobei er aufzählt, von welcher Seite er Zuspruch erhält, insbesondere erwähnt er die Ergebnisse von Umfragen und der Mitglieder. „Wir respektieren jede Entscheidung. Meine Bereitschaft ist immer ein Angebot... Die Entscheidung, dieses Angebot anzunehmen, kann nur die CDU treffen.“

Er betont die Bedeutung der Einheit, er akzeptiere jedes Ergebnis „ohne Groll“. Fazit: Die Zeit für Entscheidungen ist da.

Kanzlerkandidat der Union: Laschet kündigt Sondersitzung der CDU an und lädt Söder ein

+++ 13.15 Uhr: CDU-Chef Armin Laschet spricht in Berlin zur Kanzlerkandidatur von Annalena Baerbock, um gleichzeitig eine Sondersitzung des Bundesvorstandes der CDU am Montag (19.04.2021) anzukündigen. Markus Söder (CSU) sei zu der Sitzung eingeladen.

Laschet will ein Ergebnis am Abend präsentieren, eine entgültioge Entscheidung soll „früh“ in dieser Woche fallen.

Kanzlerkandidat der Union: CDU sammelt sich hinter Laschet - Söder bleibt kompromisslos

+++ 12.35 Uhr: Die rheinland-pfälzische CDU-Landesvorsitzende Julia Klöckner hat für Dienstag eine Sondersitzung des Landesvorstands einberufen. Eingeladen seien auch Vertreter der 36 Kreisverbände, teilte ein CDU-Sprecher in Mainz mit. Dabei wird es um den noch ungelösten Machtkampf um die Kanzlerkandidatur der Union zwischen dem CDU-Vorsitzenden Armin Laschet und dem CSU-Vorsitzenden Markus Söder gehen. Die Uhrzeit für die nicht öffentliche Schalte stand zunächst noch nicht fest.

Klöckner, die auch CDU-Bundesvize ist, hat Laschet ihre Unterstützung zugesagt. Der CDU-Landtagsfraktionsvorsitzende und Spitzenkandidat bei der Landtagswahl am 14. März, Christian Baldauf, hat sich bisher nicht eindeutig positioniert. Der Landesverband der Jungen Union favorisiert Söder.

Kanzlerkandidat der Union: Laschet bleibt hart - Treffen mit Volker Bouffier

+++ 11.30 Uhr: Der CDU-Vorsitzende Armin Laschet hat am Montag (19.04.2021) seine Beratungen mit führenden Vertretern seiner Partei fortgesetzt. Zusammen mit seinem Generalsekretär Paul Ziemiak führte er am Vormittag ein Gespräch mit dem stellvertretenden CDU-Vorsitzenden und hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier. Dieser habe versucht zwischen Laschet und seinem Kontrahenten Markus Söder zu vermitteln, hieß es aus CDU-Kreisen. Nach deren Angaben will Laschet in der Frage der Kanzlerkandidatur hart bleiben.

Das Treffen fand in der hessischen Landesvertretung in Berlin statt. Laschet verließ diese anschließend wortlos. Bouffier sagte den wartenden Journalisten lediglich: „Gehen Sie mal davon aus, dass wir beraten, sehr intensiv. Und mehr kann ich Ihnen im Moment wirklich nicht sagen.“ Kurz nach Laschet verließ auch Ziemiak das Gebäude. Auf die Frage eines Reporters, wie es nun weiter gehe, sagte dieser nur: „Es geht immer gut weiter.“

Kanzlerkandidat der Union: Laschets Limousine gesichtet - Söder bleibt hart

+++ 10.20 Uhr: Wie eben bekannt geworden ist, hält Markus Söder (CSU) auch nach dem nächtlichen Gespräch mit Armin Laschet (CDU) an einer Kanzlerkandidatur fest. Er werde sich nicht zurückziehen.

+++ 10.00 Uhr: Die CSU-Spitze will am Montag kurzfristig über den Stand der Dinge im Machtkampf um die K-Frage und das weitere Vorgehen beraten. Um 13.00 Uhr werde es Beratungen des CSU-Präsidiums geben, hieß es laut dpa aus Parteikreisen. Um 14.00 Uhr wollen CSU-Chef Markus Söder und Generalsekretär Markus Blume eine Pressekonferenz geben.

Kanzlerkandidat der Union: Laschets Limousine gesichtet - kein Ergebnis nach nächtlicher Verhandlung

+++ 09.20 Uhr: Im ungelösten Machtkampf* in der Union berät CDU-Chef Armin Laschet am Montagmorgen in Berlin über das weitere Vorgehen bei der Kanzlerkandidatensuche. Nach Angaben eines dpa-Fotografen standen Laschets Limousinen zunächst vor der hessischen Landesvertretung. Mit wem Laschet sich dort beriet und über die Inhalte der Gespräche war zunächst nichts bekannt.
 

Kanzlerkandidat der Union: Nächtliches Gespräch zwischen Laschet und Söder ergebnislos

Nach einem ergebnislosen Treffen von Armin Laschet und Markus Söder in der Nacht auf Montag wird mit Spannung der Ausgang des Machtkampfs um die Kanzlerkandidatur der Union erwartet. Die beiden Vorsitzenden von CDU und CSU hatten sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am späten Sonntagabend zusammen mit ihren engsten Vertrauten für knapp dreieinhalb Stunden im Bundestagsgebäude in Berlin getroffen. Über die dort besprochenen Inhalte und den weiteren Ablauf war zunächst nichts zu erfahren.

Das Treffen im Kanzleramt bildete den vorläufigen Höhepunkt im Unionsstreit, der sich seit einer Woche immer mehr zuspitzt. Sollten sich die Rivalen auch an diesem Montag nicht einigen, wer CDU und CSU als Kanzlerkandidat in die Wahl am 26. September führt, könnte es auf eine Entscheidung in der Bundestagsfraktion am Dienstag hinauslaufen.

Kampf um die Kanzlerkandidatur der Union: Beruft Laschet Sondersitzung ein?

+++ 22.51 Uhr: Markus Söder ist inzwischen in Berlin angekommen. Er reiste am Sonntagabend (18.04.2021) mit seinem Privatjet von Nürnberg an. CDU-Chef Armin Laschet soll dagegen noch nicht in der Hauptstadt eingetroffen sein – das berichtete Focus Online. Möglicherweise beruft er stattdessen am Montagmorgen eine Sondersitzung ein.

Kampf um die Kanzlerkandidatur: Junge Union stimmt für Markus Söder

+++ 21.52 Uhr: Im Kampf um die Kanzlerkandidatur gibt es neue Informationen. Demnach soll die Mehrheit der Jungen Union (JU) hinter dem bayrischen Ministerpräsidenten Markus Söder stehen. Seit 20 Uhr tagt die JU in einer Schalt-Konferenz. Hierbei haben nach Angaben der Bild 16 der 18 Landesverbände für CSU-Chef Söder gestimmt.

Im Kampf um die Kanzlerkandidatur spricht sich die Junge Union mit klarer Mehrheit für Markus Söder aus.

Kampf um die Kanzlerkandidatur: Markus Söder offenbar in Berlin eingetroffen

+++ 20.04 Uhr: Wird heute noch eine Entscheidung in der K-Frage der Union fallen? Noch ist das unklar, doch wie RTL und der Bayerische Rundfunk berichten, ist Markus Söder im Privatjet von Nürnberg nach Berlin gereist – ein Hinweis auf Bewegung in der Frage um die Kanzlerkandidatur?

Unterdessen hat der Unions-Fraktoinsvize Johann Wadephul im ZDF erklärt, die Unions-Fraktion nur dann über die Kanzlerkandidatur abstimmen zu lassen, wenn CDU-Chef Armin Laschet zustimmt. Er rechne mit einer Entscheidung der beiden Parteichefs.

Die Berliner CDU hat derweil ihre Unterstützung für den CSU-Chef Markus Söder als Kanzlerkandidat der Union bekräftigt. Landeschef Kai Wegner erklärte: „Die CDU Berlin ist in Sorge um die Handlungsfähigkeit der Union insgesamt. Die Entscheidung, wer die Union in diesen wichtigen Bundestagswahlkampf führen soll, hätte schon längst getroffen werden müssen.“

Markus Söder oder Armin Laschet? Kampf um die Kanzlerkandidatur der Union

+++ 19.02 Uhr: Die Abgeordneten der nördlichen Landesverbände tendieren offenbar zu Markus Söder. Nach Informationen der „Welt“ soll CDU-Chef Armin Laschet „kaum noch“ Unterstützer:innen unter den Vertretern der „Küstenstaaten“ haben. Dies habe eine informelle Abfrage ergeben. Der Abgeordnete Oliver Grundmann vertritt den niedersächsischen Wahlkreis Stade I - Rotenburg II und hat sich bereits offen zu Söder bekannt. Er sagt: „An der Küste elektrisiert Markus Söder unsere Basis. Bei der anstehenden Entscheidung in der Fraktion weiß die übergroße Mehrheit der Abgeordneten um die notwendige und richtige Entscheidung.“

Sollte eine Entscheidung über die Frage der Kanzlerkandidatur der Union nicht „sehr zeitnah“ zwischen Laschet und Söder selbst geklärt werden, werde sich die „historische Entscheidung der CDU/CSU-Fraktion von 1979 halt wiederholen“. Im Vorfeld der Bundestagswahl 1980 hatte sich CSU-Ikone Franz Josef Strauß in einer fraktionsinternen Abstimmung gegen den damaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht (CDU) durchgesetzt und wurde zum gemeinsamen Kanzlerkandidaten der Union ernannt. Grundmann mahnt: „Die Uhr tickt unaufhörlich“, ein entsprechender Tagesordnungspunkt für die Fraktionssitzung am Dienstag sei bereits beantragt.

Kanzlerkandidatur der Union: Söder oder Laschet – Landeschef setzt Frist

+++ 15.00 Uhr: Um 20 Uhr läuft die von den beiden Kanzlerkandidaten-Anwärtern der Union selbst gesetzte Frist für eine Einigung ab – doch die scheint noch in weiter Ferne. Der Machtkampf zwischen dem CDU-Vorsitzenden Armin Laschet und CSU-Chef Markus Söder um die Kanzlerkandidatur der Union geht weiter und der niedersächsische CDU-Vorsitzende Bernd Althusmann hat die Mitglieder seines Landesvorstands sowie die Bezirks- und Kreisvorsitzenden für 20.00 Uhr zu Online-Beratungen zusammengerufen, berichtet dpa. Er begründete die Sondersitzung demnach mit der „aktuellen Lage zur K-Frage“. Es dürfte um ein Stimmungsbild gehen, ob die Basis in der K-Frage zu Laschet oder zu Söder tendiert.

Ebenfalls am Sonntagabend will sich die Junge Union (JU) positionieren. Nach Informationen des Redaktionsnetzwerks Deutschland wollen sich die JU-Landesvorsitzenden um 20.00 Uhr in einer Videokonferenz zusammenschalten.

Beim Europawahlkampf 2019 saßen sie noch vertraulich beieinander. Mittlerweile stehen sich Markus Söder und Armin Laschet als Kontrahenten um die K-Frage gegenüber. (Archivbild)

Kanzlerkandidatur: Armin Laschet oder Markus Söder? Union verliert die Geduld

+++ 12.55 Uhr: Die Geduld der Union in der Kandidatenfrage neigt sich langsam dem Ende. Christoph Ploß, Vorsitzender des Hamburger Landesverbands der CDU, fordert eine schnelle Einigung zwischen Markus Söder und Armin Laschet. Sollten beide sich nicht umgehend einigen, will er eine Kampfabstimmung in der gemeinsamen Bundestagsfraktion. „Ich erwarte von den Parteivorsitzenden, dass sie bis morgen eine gemeinsame Lösung präsentieren“, sagte Ploß der „Rheinischen Post“ vom Sonntag. „Sollte es nicht zu einer Einigung kommen, kann über die Kanzlerkandidatur nur die Bundestagsfraktion als einziges gemeinsames Gremium von CDU und CSU entscheiden.“

Sollte bis Dienstag kommender Woche kein Kanzlerkandidat feststehen, wird die Hamburger CDU dem Vorbild des Berliner Landesverbands folgen und sich öffentlich für einen der Kandidaten aussprechen. Die Berliner CDU war als erster Landesverband vorgeprescht und hatte sich offiziell für Markus Söder als Kanzlerkandidat ausgesprochen. Sie schwächte somit die Linie Laschets, der vom Parteivorstand und Präsidium der Bundes-CDU einhellig Rückendeckung versichert bekommen hatte.

Der Hamburger CDU-Chef Christoph Ploß mahnt zur Eile in der K-Frage.

Söder oder Laschet: Fraktionsvize warnt vor Kampfabstimmung in K-Frage

Der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Carsten Linnemann (CDU), warnt vor einer Kampfabstimmung zur Klärung der Kandidatenfrage. Es brauche stattdessen eine gemeinsame Lösung. „Ansonsten drohen Gräben aufgerissen zu werden, die sich nur schwer wieder zuschütten lassen“, sagte er der Funke Mediengruppe. Linnemann erinnert außerdem an die selbst gesetzte Frist der Aspiranten Armin Laschet und Markus Söder. Beide hatten zugesagt, die K-Frage bis Ende dieser Woche klären zu wollen. Zahlreiche führende Unionspolitiker haben sich noch nicht eindeutig zu einem Kandidaten bekannt, Linnemann schon. Er steht hinter Laschet und stärkt ihm den Rücken mit den Worten: „Er hat in NRW bewiesen, dass er die CDU breit aufstellen und mit nur einer Stimme Mehrheit regieren kann.“

Die nach wie vor offene Entscheidung drückt auf das Verhältnis zwischen den Unionsschwestern CDU und CSU. Beide Parteien halten sich seit Jahrzehnten an ein ungeschriebenes Gesetz, das ein direktes Konkurrieren beider um Ämter und Macht ausschließt. Bei Wahlen stellt sich die CSU nur in Bayern auf, die CDU beschränkt sich in ihren Aktivitäten auf die anderen 15 Bundesländer. Die Ambitionen von Söder, dem CDU-Vorsitzenden Laschet die schon sicher geglaubte Kandidatur doch noch nehmen zu wollen, könnten einen Präzedenzfall provozieren. Davor warnt zumindest der nordrhein-westfälische CDU-Politiker Dennis Radtke. „Wenn Söder die Kanzlerkandidatur erzwingen will, wenn er die CDU zerstören will, dann darf die Gründung der CDU in Bayern kein Tabu mehr sein“, sagte Radtke am Samstag (17.04.2021) dem ZDF-Hauptstadtstudio.

Söder oder Laschet: Entscheidung der K-Frage zieht sich hin

+++ 17.45 Uhr: Unter strikter Geheimhaltung ringen der CDU-Vorsitzende Armin Laschet und CSU-Chef Markus Söder weiter um eine Einigung im festgefahrenen Machtkampf um die Kanzlerkandidatur. Aus Unionskreisen hieß es heute lediglich, beide seien in guten und konstruktiven Gesprächen. Am morgigen Sonntag läuft die von den Rivalen selbst gesetzte Frist für eine Einigung ab. Offenbar war bislang keiner von ihnen zum Rückzug bereit.

Nach Informationen des Redaktionsnetzwerks Deutschland wollen Söder-Unterstützer in der Unionsfraktion bis Montag Unterschriften sammeln, um eine Abstimmung am Dienstag (20.04.2021) zu erzwingen. Der Hauptinitiator und baden-württembergische Abgeordnete Christian von Stetten wolle dann seine bereits veröffentlichte Unterstützer-Liste von 70 CDU-Abgeordneten mit Unterschriften weiterer CDU-Parlamentarier zusammenführen.

K-Frage: Kramp-Karrenbauer wirft CSU mangelnden Respekt vor

+++ 14.45 Uhr: Neben anderen CDU-Politikern hat sich auch Annegret Kramp-Karrenbauer zu Wort gemeldet. Die Bundesverteidigungsministerin und ehemalige CDU-Vorsitzende wirft der Schwesterpartei CSU fehlenden Respekt vor. Wenn man die Legitimität von Parteigremien in Frage stelle und sie als „Hinterzimmer“ bezeichne, dann schade das „dem gegenseitigen Respekt, der Zusammenarbeit in der Union“, sagte sie am Samstag (17.04.2021).

Kramp-Karrenbauer appellierte nun an die Führungsverantwortung der beiden Konkurrenten Söder und Laschet und fordert sie auf, sich untereinander zu einigen. „Diese Führungsverantwortung kann ihnen niemand abnehmen“, sagte sie.

Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), Bundesministerin der Verteidigung, äußert sich zur K-Frage der Union. (Archivbild)

Söder oder Laschet: Machtkampf in der Union – Jetzt meldet sich Merz zu Wort

+++ 13.15 Uhr: Im Streit um die Kanzlerkandidatur in der CDU hat sich der frühere Unions-Fraktionschef und Bewerber um den CDU-Vorsitz Friedrich Merz* zu Wort gemeldet. Merz rief Laschet und Söder dazu auf, die K-Frage schnell zu klären. „Einigt Euch, Markus Söder und Armin Laschet. Dieses Land braucht Perspektive. Dieses Land braucht Führung. Und die CDU und die CSU werden gebraucht als politisch führende Kraft dieses Landes“, sagte Merz am Samstag (17.04.2021) in einer Rede.

Merz (CDU) wurde am Samstag (17.04.2021) zum Bundestagskandidaten für den CDU-Kreisverband Hochsauerland in Nordrhein-Westfalen gewählt. In seiner Rede kritisierte Merz den „Zustand“ der CDU. „Die CDU hat ihren Kompass verloren, unsere Wählerinnen und Wähler wissen nicht mehr, wofür wir eigentlich stehen“, sagte Merz. Die Partei müsste wieder den Mut haben, eine stinknormale bürgerliche Politik zu machen, statt dem flüchtigen Zeitgeist atemlos hinterherzulaufen, so Merz außerdem.

Friedrich Merz (CDU), ehemaliger Vorsitzender der Unions-Fraktion im Bundestag, spricht im Stadion Große Wiese zu den Delegierten. Die Delegierten der CDU im Hochsauerlandkreis entscheiden über den Kandidaten zur Bundestagswahl.

Auch der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer drängt auf eine schnelle Klärung der K-Frage. Die Entscheidung müsse „in Stunden“ getroffen werden, sagte Kretschmer. Über seine Präferenz hinsichtlich der Kandidaten Söder und Laschet äußerte sich Kretschmer nicht. Am Samstag verlautete aus Unions-Kreisen, die beiden Vorsitzenden von CDU und CSU seien weiterhin in „konstruktiven Gesprächen“.

Machtkampf in der Union: Söder und Laschet diskutieren „sehr vertraulich“ über K-Frage

+++ 10.58 Uhr: Der Streit der Unionsparteien um die Kanzlerkandidatur dauert an. CDU-Chef Armin Laschet und CSU-Chef Markus Söder sprächen auch am Samstag (17.04.2021) weiter miteinander, verlautete am Morgen aus Parteikreisen. Die Gespräche würden „sehr vertraulich“ geführt. Ziel sei weiterhin eine Einigung an diesem Wochenende.

Laschet und Söder streben beide die Kanzlerkandidatur der Union an. Am vergangenen Sonntag (11.04.2021) machten sie ihre Ambitionen öffentlich, seither ist ein regelrechter Machtkampf in der Union entbrannt. Die beiden Parteichefs hatten am Dienstag nach einem Schlagabtausch in der Bundestagsfraktion angekündigt, bis Ende der Woche eine Entscheidung herbeizuführen.

Dabei stehen sie unter wachsendem Druck aus der Fraktion. Dort gibt es Bestrebungen, die Frage der Kanzlerkandidatur von den CDU/CSU-Bundestagsabgeordneten klären zu lassen, falls Laschet und Söder keine einvernehmliche Lösung finden.

Söder (CSU) und Laschet (CDU) wollen beiden Kanzlerkandidat der Union werden. (Archivbild)

Kanzlerkandidatur der Union: Söder und Laschet beenden Gespräch – ohne Einigung

Der Streit von CSU und CDU um die Kanzlerkandidatur der Union dauert an. Wie die „Welt“ am Samstag (17.04.2021) berichtet, ging ein Gespräch zwischen CDU-Chef Armin Laschet und dem CSU-Chef Markus Söder in der Nacht zu Ende – allerdings ohne eine Einigung erzielt zu haben. Auch sei nicht klar, in welchem Format und wann die Gespräche fortgesetzt würden.

Laschet und Söder wollen beide als Kanzlerkandidat der Union bei Bundestagswahl 2021 antreten. Am vergangenen Sonntag gaben sie ihre Ambitionen öffentlich bekannt. Seither tobt ein Machtkampf in der Union und zwischen den Parteien CDU und CSU.

Die beiden Parteichefs hatten am Dienstag (13.04.2021) nach einem Schlagabtausch in der Bundestagsfraktion angekündigt, bis Ende der Woche eine Entscheidung herbeizuführen. Dabei stehen beide Kandidaten unter wachsendem Druck aus der Fraktion. Dort gibt es Bestrebungen, die Frage der Kanzlerkandidatur von den CDU/CSU-Bundestagsabgeordneten klären zu lassen, falls Laschet und Söder keine einvernehmliche Lösung finden.

Ringen um die Kanzlerkandidatur der Union: Entscheidung über K-Frage rückt offenbar näher

+++ 20.55 Uhr: In dem Streit der Unionsparteien um die Kanzlerkandidatur rückt indes offenbar eine Entscheidung näher. CDU-Chef Armin Laschet und der CSU-Vorsitzende Markus Söder setzten ihre Beratungen fort, hieß es am Freitagabend aus CDU-Kreisen. Die beiden Rivalen um die Kandidatur seien „in guten Gesprächen“. Für den Freitag sei aber kein Ergebnis mehr zu erwarten.

Indes hat Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer den andauernden Machtkampf in der Union um die Kanzlerkandidatur scharf kritisiert. „Als eines von 400.000 CDU-Mitgliedern erfüllt mich die gegenwärtige Debatte mit großer Sorge und sie macht mich traurig. Sie ist schädlich für unser Land, denn wir stehen vor enormen Weichenstellungen für die nächsten Jahre“, sagte die frühere CDU-Vorsitzende am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. „Wir wissen aus der Vergangenheit, dass es gerade in solchen Zeiten Deutschland gut getan hat, eine wirklich starke und handlungsfähige Union zu haben. Handlungsfähig war die Union immer dann, wenn CDU und CSU respektvoll miteinander umgegangen sind.“

K-Frage der Union – Schäuble attackiert Söder: „Nicht zu ertragen“

Die K-Frage hält CDU und CSU weiterhin in Atem. Noch immer ist nicht klar, wer das Rennen um die Kanzlerkandidatur machen wird. Nachdem sich zuvor die Junge Union mit einem unkonventionellen Vorschlag geäußert hatte, meldet sich nun Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) zu Wort. Er stellt sich hinter Armin Laschet und attackiert Markus Söder mit deutlichen Worten.

Es sei nicht zu ertragen, ein Votum der Führung der CDU nach intensiver Debatte als „Hinterzimmer“ abzutun, betont Schäuble am Freitag (16.04.2021) gegenüber dem ARD-Hauptstadtstudio mit Blick auf eine entsprechende Äußerung Söders. „Ich bin für Herrn Laschet“, erklärte der Bundestagspräsident außerdem nochmals eindringlich. Meinungsumfragen, wie der „ARD-Deutschlandtrend“ hatten Markus Söder vor Armin Laschet* gesehen. Doch für Entscheidungen über einen gemeinsamen Kanzlerkandidaten der Union könnten nicht allein Meinungsumfragen ausschlaggebend sein, so Schäuble und reagiert damit auf Forderungen Söders und anderer CSU-Politiker.

Markus Söder oder Armin Laschet? Bundestagspräsident übt Kritik am CSU-Chef

Schließlich wendet sich der Bundestagspräsident noch einmal kritisch an Markus Söder. Er wirft dem CSU-Chef vor, er gefährde mit seinem Beharren auf der Kanzlerkandidatur die Einigkeit der Union. Zugleich erinnert Schäuble ihn an seine Zusage, sich hinter eine Kandidatur Laschets zu stellen, wenn die CDU das wolle. Am Montag hatten die Spitzen der CDU sich für Laschet entschieden, das könne Söder nicht einfach beiseiteschieben, so Wolfgang Schäuble.

K-Frage in der Union - Vorschlag der JU: Söder und Laschet ab ins Konklave

Im Machtkampf um die K-Frage in der Union hat der Vorsitzende der Nachwuchsorganisation Junge Union (JU), Tilman Kuban, einen unkonventionellen Vorschlag gemacht: Um zu einer schnellen Lösung zu kommen, sollten die beiden Konkurrenten Armin Laschet und Markus Söder „mit beiden Führungsspitzen der Parteien in ein Konklave gehen und erst wieder rauskommen, wenn sie sich geeinigt haben“.

Das Konklave ist eigentlich die Versammlung der wahlberechtigten Kardinäle der römisch-katholischen Kirche zur Wahl eines neuen Papstes. Die Kardinäle schotten sich dabei in der Sixtinischen Kapelle in Rom komplett von der Öffentlichkeit ab und kommen erst wieder heraus, wenn sie sich auf einen neuen Pontifex geeinigt haben. Als Zeichen der Einigung steigt dann weißer Rauch auf.

Machtkampf um K-Frage in der Union soll bis Ende der Woche geklärt sein

JU-Chef Kuban fordert eine Entscheidung im Duell um die Kanzlerkandidatur bis Samstag. „Armin Laschet und Markus Söder müssen endlich ihre Verantwortung für die Union begreifen“, sagte er der „Bild“-Zeitung. „Wenn die Selbstzerfleischung so weitergeht wie die letzten Tage, sorgen sie gemeinsam dafür, dass in Zukunft von CDU und CSU nicht mehr viel übrig ist.“ Die Kontrahenten Laschet und Söder hatten bereits angekündigt, bis spätestens zum Ende der Woche eine Entscheidung im Streit um die Kanzlerkandidatur herbeizuführen.

Frankfurt/Berlin – Wer wird es? Die Entscheidung zwischen NRW-Ministerpräsident Armin Laschet*, der seit Januar Bundesvorsitzender der CDU* ist, und Bayers Ministerpräsident Markus Söder* (Parteivorsitzender der CSU*) rückt immer näher. In Kürze soll sich entscheiden, wer von der Union als Kanzlerkandidat ins Rennen geschickt wird, um möglicherweise in die Fußstapfen von Amtsinhaberin Angela Merkel* zu treten.

K-Frage in der CDU/CSU: Armin Laschet oder Markus Söder – Wann fällt die Entscheidung?

Markus Söder soll das Rennen in einer CSU-Sitzung im Landtag am Mittwoch (14.04.2021) noch als „völlig offen“ bezeichnet haben, doch CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak hat sich klar hinter Armin Laschet gestellt, den er für den „richtigen Kandidaten“ halte, „um zu einen und zusammenzuführen“.

Laschet wäre der „richtige Kanzler für unser Land“. Klar sei, dass sich die von den Repräsentant:innen der Basis gewählten Verantwortlichen im Präsidium und im Bundesvorstand der CDU geschlossen für Armin Laschet ausgesprochen haben. Selten habe er so viel Einmütigkeit wie in diesen Sitzungen erlebt.

K-Frage in der CDU/CSU: Markus Söder hofft auf Umfragwerte

Bis Ende der Woche wollen Armin Laschet und Markus Söder eine gemeinsame Lösung präsentiert haben, erklärten sie. Sie beide genießen den Rückhalt ihrer Spitzengremien. Wann genau die Entscheidung in der „K-Frage“ fallen soll, ist unklar. Man dürfe sich bei einer solch wichtigen Angelegenheit ein paar Tage Zeit nehmen, findet der CSU-Chef.

Das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ berichtet, dass Söder die nächsten Umfragen am Donnerstag und Freitag abwarten wolle, um anschließend (seiner Vermutung nach gestärkt) in das Gespräch mit Laschet zu gehen. Für eine Mitgliederbefragung beider Unions-Parteien, die die CSU am Montag ins Spiel gebracht hatte, sei keine Zeit mehr, so Söder.

K-Frage in der Union
Armin LaschetVorsitzender der CDUMinisterpräsident von NRW
Markus SöderVorsitzender der CSUMinisterpräsident von Bayern

Markus Söder (CSU) oder Armin Laschet (CDU): Wer wird Kanzlerkandidat der Union?

Am Wochenende hatten Armin Laschet (CDU) und Markus Söder (CSU) ihr Interesse an der Kanzlerschaft verkündet. Während sich die CDU für ihren Vorsitzenden starkmacht, scheint die Mehrheit der Deutschen Söder als potenziellen Kanzler* zu bevorzugen. Die Entscheidung solle einvernehmlich fallen. Doch der ehemalige Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) spricht von einer „offenen Feldschlacht“*, die nur noch quälend sei. (Lukas Rogalla mit dpa, afp) *fr.de und wa.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Michael Kappeler /dpa

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