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Kein Schlagermove 2020, aber noch Hoffnung für den Marathon

Schlagerfans müssen nun ganz stark sein: Der Hamburger Schlagermove fällt 2020 wegen der Corona-Pandemie aus. Die Kult-Veranstaltung ist auf den 2. und 3. Juli 2021 verschoben worden, wie der Veranstalter am Donnerstag in Hamburg mitteilte. Das „Festival der Liebe“ fällt damit wie viele andere Veranstaltungen auch der Verlängerung des Verbotes von Großveranstaltungen bis Ende Oktober zum Opfer. Damit fällt der Schlagermove erstmals seit seinem Start 1997 aus.

„Wir hätten mit dem Schlagermove Anfang September sehr gern ein Zeichen für Lebensfreude, Toleranz und Gemeinschaft gesetzt. Daher ist es sehr bedauerlich, dass wir den Schlagermove jetzt komplett absagen müssen“, sagte Frank Klingner, Geschäftsführer der veranstaltenden Hossa-Hossa GmbH. Dabei denke er nicht nur an die Fans, „sondern auch an den immensen wirtschaftlichen Schaden aller Gewerke, die zum Gelingen einer Veranstaltung beitragen, der vielen gastronomischen Betriebe auf St. Pauli und der Hotellerie in Hamburg“.

Zuletzt war die ursprünglich für Mitte Juli geplante Riesenparty durch die Hansestadt coronabedingt bereits auf den 4./5. September verlegt worden. Beim Schlagermove ziehen etwa 50 Trucks auf einer Strecke von fast 3,5 Kilometern durch St. Pauli. Bei der 23. Ausgabe des „Karnevals des Nordens“ im Sommer 2019 zählten die Veranstalter eigenen Angaben zufolge rund 350.000 Besucher.

Hamburg setzt aber an anderer Stelle weiter auf die Ausrichtung seiner sportlichen Großveranstaltungen in der zweiten Jahreshälfte. „Wir haben gehofft, und wir hoffen nach wie vor“, sagte Daniel Schäfer, Sprecher der Hamburger Innenbehörde, am Donnerstag auf Nachfrage. Nach einem Beschluss von Bund und Ländern soll das bis Ende August geltende Verbot für Großveranstaltungen bis mindestens Ende Oktober grundsätzlich verlängert werden. Davon wären in der Hansestadt zum Beispiel der Triathlon (5. September), der Ironman (6. September), der Marathon und das Radrennen Cyclassics (3. Oktober) betroffen. Die Einigung sieht aber Möglichkeiten für Ausnahmen vor, auf die die Stadt und die Veranstalter bauen. Das Verbot gelte nämlich für Veranstaltungen, bei denen eine Kontaktverfolgung und die Einhaltung von Hygieneregelungen nicht möglich ist.

„Die Veranstalter haben Hygienekonzepte, die man jetzt sehr genau angucken muss“, sagte Schäfer weiter. Eine klare Aussage über das mögliche Stattfinden oder eine Absage könne derzeit nicht getroffen werden. Reinald Achilles, Sprecher des Hamburg Marathons, sagte: „Wir planen mit den Vorgaben weiter, um die eingeräumte Option am 13. September einhalten zu können.“

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Hamburg ist unterdessen wieder leicht angestiegen: Am Donnerstag sind fünf neue Fälle registriert worden. nachdem es am Dienstag und Mittwoch jeweils zwei gewesen waren. Das gab die Gesundheitsbehörde bekannt. Demnach gab es auch einen weiteren Todesfall, der auf eine Corona-Erkrankung zurückzuführen sei.

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