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Germany

Kindergarten ins alte Schulhaus?

Ist die alte Schule ein geeigneter Alternativstandort für den Rechtenbacher Kindergarten? Über diese Idee diskutierten die Gemeindevertreter. Foto: Jochen Kümmel

Wie soll es mit dem Neubau des Kindergartens weiter gehen und kann dieser vielleicht sogar in die alte Schule integriert werden? Mit diesem Thema startete der Gemeinderat in seiner Sitzung am Montagabend in das neue Jahr.

Hintergrund: Einwände der Baubehörde beim Brandschutz brachten bereits 2018 die Erkenntnis, dass ein Neubau für einen vernünftigen Kindergartenbetrieb kostengünstiger kommt als eine aufwendige Generalsanierung. Am 5. Oktober 2018 hatte Matthias Ruf vom Architektenbüro Ruf Ingenieure aus Lohr dem Gremium einen Plan für einen Neubau einer Kindertagesstätte direkt neben dem heutigen Kindergarten auf Kirchengrund vorgestellt.

Vor 16 Monaten standen 1,3 Millionen Euro Baukosten und ein Zuschuss der Regierung von 50 Prozent im Raum. Der Restbetrag kämen auf Kirchenstiftung und Gemeinde zu.

Ein Leerstand weniger

Jetzt brachte Bürgermeister Klaus Bartel die "Alternatividee" ins Spiel, zu untersuchen, ob ein Umbau des alten Schulhauses für die Unterbringung des Kindergartens geeignet wäre und wie viel die Umgestaltung in etwa kosten würde. Der zusätzliche Vorteil dieser Variante: Es gäbe einen Leerstand weniger in der Gemeinde.

Um möglichst wenig Zeit zu verlieren, plädierte Gemeinderat Horst Karl (CSU) für den Neubau auf dem Hüttenberg.

"Mich interessiert erst einmal die Ist-Situation", so soll nach Gemeinderat Wolfgang Rek geklärt werden, welche Zuschüsse, bei welcher Bauträgerschaft abgegriffen werden können. Hierzu schlug Rek vor, Gemeinde und Kirche an einen Tisch zu holen.

Bauherr ist Gemeinde

Bauherr der Kindertagesstätte wird die Gemeinde sein, da Zuschüsse nur an die Kommune fließen, erläuterte Rathaus-Chef Bartel. Mittels einer Vereinbarung könnte nach dem Bau des Kindergartens dieser wieder an die Kirche übertragen werden.

"Billiger wird das im Schulhaus nicht, aber es wäre von Vorteil, weil es mitten im Dorf wäre und das Schulhaus an sich aufgewertet wird", sagte Gemeinderat Christian Werthmann. Auch er ist erst für eine Standortabwägung, wenn alle Fakten auf dem Tisch liegen.

"Wir wissen, dass wir einen neuen Kindergarten brauchen, aber solange nicht jeder der Beteiligten an einem Tisch sitzt, ist jede Diskussion für die Katz", brachte es Gemeinderat Klaus Schmitt auf den Punkt. Letztendlich einigte sich das Gremium die Kirchenverantwortlichen zu einer Sitzung des Bauausschusses einzuladen, um offene Fragen zu klären.

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