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Kirtanudeln als Antrieb: SV Anzing hat eine offene Rechnung mit dem ATSV

Benno Stadler Der SVA-Verteidiger motiviert sein Team auf spezielle Art.

Anzing hat gegen ATSV offene Rechnung

Kirtanudeln als Antrieb: SV Anzing hat eine offene Rechnung mit dem ATSV

Eine „brutal bittere“ Niederlage habe der SV Anzing mit dem ATSV Kirchseoon offen, sagt SVA-Pressesprecher Benno Stadler.

Anzing – Die Kreisliga München 3 bietet ihren Akteuren ein interessantes Potpourri an Spielflächen an. Angefangen bei penibel gepflegten Naturrasen der Kategorie „Stadionteppich“, über solide Spielfelder mit Alleinstellungsmerkmalen, bis hin zu „Charakter-Plätzen“, die von Gästemannschaften gerne auch als „Buckelpiste“ beschrieben werden. Nicht zu vergessen die Kunstrasen-Abteilung: Von klein und stumpf bis ungewohnt und sandig.

Darüber, wo der Stadionrasen im Anzinger Sportzentrum auf diesem Spektrum anzusiedeln ist, gibt es kaum Meinungsverschiedenheiten. „Es gibt schon einige Plätze, wo man als Fußballer gerne hinfährt und der Anzinger gehört definitiv dazu“, verbindet Christian Barth mit seiner letzten Stippvisite obendrein gute Erinnerungen. Vor ziemlich genau einem Jahr feierten der ATSV-Trainer und sein Team einen 3:2-Auswärtserfolg im Ligapokal. „Damals haben wir die Größe des Platzes kennengelernt und wissen, dass viel Laufarbeit und Aufwand notwendig sind, um den Schwung unseres 5:1-Sieges gegen Hohenlinden aufrecht zu erhalten.“ Durch Saisonsieg Nr. 2 hat die Barth-Elf die direkten Abstiegsränge verlassen.

Interessanterweise haben den ersten ATSV-Dreier besonders die Anzinger in Erinnerung behalten. Einerseits weil sich die Hinrunden-Partie erst vor sechs Wochen abgespielt hat. Andererseits, „weil wir noch eine Rechnung für die brutal bittere 1:3-Niederlage offen haben“, wie SVA-Pressesprecher Benno Stadler anmerkt. „Dass wir auf diesem buckeligen Platz, bei einem Spiel auf ein Tor, durch zwei Kirchseeoner Schüsse verloren haben, nagt noch brutal an uns.“

Als tagesaktuelle Motivationsspritze setzt Stadler eine frische Lieferung Kirtanudeln für die Kabine an. Insofern sind die Platzherren geradezu erfreut darüber, so zeitnah die Möglichkeit zur Wiedergutmachung zu erhalten. Zumal man in voller und mittlerweile eingespielter Kaderstärke auf dem eigenen „Teppich“ bisher alle vier Partien gewann (10:1 Tore).

Christian Barth weiß natürlich um die Heimstärke des SVA. „Diese Hochburg daheim wollen sie genauso verteidigen wie wir die unsrige. Wobei ich die vielen Klagen über unseren Platz nicht ganz verstehen kann. Der Platz ist für beide Teams gleich und die müssen doch alle nur einmal darauf spielen. Wir aber 14 Mal.“ Letztlich halte jedes Feld Eigenheiten und Überraschungen für die Kreisliga-Kicker bereit, die mindestens für Gesprächsstoff sorgen. Unser Tipp: 3:2 JULIAN BETZL