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Kommentar: Ein Horrorfilm namens Corona

Diesen Horrorfilm hätte sich mancher Kinobetreiber niemals träumen lassen, diesen Schocker namens „Corona“, der leider das Gegenteil von dem bewirkt, was man sich von einem zünftigen Blockbuster erhofft – statt für volle Häuser zu sorgen, schreckt er das Publikum ab. Erst mussten die Kinos über Wochen und Monate hinweg komplett schließen, und dies in einer Zeit, in der sie in normalen Jahren für die Sommertage vorsorgen, in denen auch treue Besucher lieber im Biergarten sitzen. Dass es mit Beginn der Lockerungen auch wieder Filme auf der großen Leinwand zu sehen gibt, ist zwar prinzipiell eine gute Nachricht, aber so richtig aufbauend wirkt sie auf die Kinobesitzer nicht, wie sich den Worten von Christine Berg, der Vorstandsvorsitzenden des Hauptverbandes Deutscher Filmtheater, entnehmen lässt. Die Krise droht große Löcher in die in Deutschland noch immer erfreulich dichte Kulturlandschaft der Kinos zu reißen, ja, mancherorts befürchtet Berg gar eine Auslöschung. Womit wir wieder beim Horror- und Katastrophenfilm wären.

Dabei würde in der aktuellen Situation bereits eine schlichte Maßnahme für ein wenig Linderung sorgen, nämlich die Verringerung des Mindestabstands zwischen den Besuchern von 1,50 m auf einen Meter. Dies wird in anderen Ländern ohne Probleme praktiziert.

Doch selbst dann, wenn man die Regel weniger streng als bisher auslegt, wird der hiesige Kinobetrieb nicht ohne weitere Förderung auskommen. Es wird sich noch zeigen, wie viel der Kulturpolitik der Erhalt dieser Landschaft wert ist.

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