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Konzert in Düsseldorf - OB Geisel wehrt sich gegen Söder-Kritik

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Düsseldorfs OB Thomas Geisel (SPD) sagt, dass das Konzert nach Recht und Gesetz genehmigt wurde
Düsseldorfs OB Thomas Geisel (SPD) sagt, dass das Konzert nach Recht und Gesetz genehmigt wurdeFoto: Meike Wirsel

Düsseldorf – Oberbürgermeister Thomas Geisel (56, SPD) ist sauer, dass sich jetzt auch noch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (53, CSU) in den Streit um das geplante Großkonzert mit Bryan Adams (60) und Sarah Connor (40) in Düsseldorf einmischt.

Söder warnt, dass so ein Event eine „katastrophale Signalwirkung“ im Corona-Kampf habe. Er bitte herzlich, das nochmal zu überdenken. „Ich möchte darauf hinweisen, dass ich das Zulassen von Konzerten mit 13 000 Leuten für absolut nicht vertretbar halte.“

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) reihte sich in die Zahl der Kritiker ein, die das Düsseldorfer 13 000-Zuschauer-Konzert stoppen wollen
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) reihte sich in die Zahl der Kritiker ein, die das Düsseldorfer 13 000-Zuschauer-Konzert stoppen wollenFoto: dpa

OB Geisel wies die Kritik zurück: „Herr Söder sollte sich mit der Rechtslage vertraut machen, bevor er lospoltert. Meine Behörden haben sich an Recht und Gesetz gehalten, das Hygiene-Konzept für das Konzert auf Grundlage der aktuellen Corona-Schutzverordnung genehmigt. Beim Konzert werden diese sehr strengen Vorschriften übererfüllt.“

Arena-Chef Michael Brill (51) forderte, dass Söder das Hygiene-Konzept „erstmal lesen“ solle. Obwohl es beim Konzert keinen Alkohol gibt, hatte Söder seine Kritik so konkretisiert: „Wir haben derzeit schon Schwierigkeiten und müssen auch nochmal schauen, wie wir Möglichkeiten finden, bestimmte große Ansammlungen von Menschen in vernünftiger Form zu leiten und zu lenken, insbesondere was den Alkohol betrifft.“ Dann könne man, so Söder, nicht gleichzeitig Groß-Konzerte zulassen, die diese „Philosophie konterkariert“.

OB Geisel gab noch zu bedenken, dass man ja derzeit über die Wiederaufnahme des Bundesliga-Betriebs mit Zuschauern diskutiere – und auch der FC Bayern noch lange ohne Fans spielen müsse, wenn Söder bei seiner Argumentation bleibe.

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