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Kritik an Ronaldo: Juventus Turin und ein Berg von Problemen

Zum Haare raufen: Cristiano Ronaldo und Juventus verlieren das Endspiel um den italienischen Fußballpokal. Bild: AFP

Für den italienischen Spitzenklub ist ein großer Traum krachend zu Ende gegangen. Dazu zeigt der Star Cristiano Ronaldo derzeit alles – nur nicht das, was von ihm gefordert wird. Und es droht noch Schlimmeres.

Die Krise bei Juventus Turin ist unübersehbar. Sie hatte sich schon vor der Unterbrechung des Spielbetriebs wegen der Corona-Pandemie von Anfang März abgezeichnet. Nach dessen Wiederaufnahme vom 12. Juni hat sie ein für den Rekordmeister und dessen Tifosi alarmierendes Ausmaß erreicht.

Matthias Rüb

Matthias Rüb

Politischer Korrespondent für Italien, den Vatikan, Albanien und Malta mit Sitz in Rom.

Man muss, nach der verdienten Niederlage im Elfmeterschießen gegen den Konkurrenten aus Neapel im Pokalfinale vom Mittwochabend, nicht gleich – wie das Blatt „Tuttosport“ – von einem „Desaster“ sprechen. Aber vor der angestrebten Titelverteidigung in der Fußball-Serie A, die von diesem Wochenende an mit Geisterspielen den Neustart wagt, und vor dem Achtelfinal-Rückspiel gegen Olympique Lyon in der Champions League (nach der 0:1-Niederlage im Hinspiel) Anfang August türmt sich vor Juve ein immer höherer Berg von Problemen auf.

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