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Kurioser Fall auf Autobahnrastplatz in Bayern: 350 Jahre alte Gemälde entdeckt - der Fundort überrascht

Selbstportrait als Lachender aus dem Jahr 1665 des italienischen Künstlers Pietro Bellotti (1627-1700).

Polizei sucht Zeugen

Kurioser Fall auf Autobahnrastplatz in Bayern: 350 Jahre alte Gemälde entdeckt - der Fundort überrascht

Ein 64-Jähriger hat vergangenen Monat auf einem Autobahnrastplatz in Bayern einen kuriosen Fund gemacht. Er fand Barock-Gemälde aus dem 17. Jahrhundert.

Köln/Nürnberg - Bereits vor einem Monat hat ein Mann auf einem Autobahnrastplatz in Mittelfranken zwei alte Ölgemälde gefunden. Inzwischen ist klar, wer die Künstler sind, von denen die Werke stammen. Dennoch steht die Polizei vor einem Rätsel. Sie hofft nun, dass Zeugen die ganze Sache aufklären können.

Barock-Gemälde in Müllcontainer auf Autobahnraststätte gefunden

Ein 64 Jahre alter Mann habe am Dienstag, 18. Mai, auf der Autobahnraststelle „Ohrenbach Ost“ (Landkreis Ansbach*) an der A7 in Mittelfranken die Bilder entdeckt, schreiben die Polizeien Köln und Mittelfranken* in ihren Pressemitteilungen übereinstimmend. Der Mann hatte die Ölgemälde, deren Alter auf über 350 Jahre geschätzt wird, in einem Müllcontainer gefunden. Er nahm die Bilder mit und fuhr mit ihnen nach Köln. Dort übergab er sie an die Polizei. „Nach erster Bewertung eines Sachverständigen dürfte es sich bei beiden Werken um Originalwerke handeln“, so die Ermittler.

Portrait eines Knaben (Erstellungsdatum unbekannt) des holländischen Künstlers Samuel van Hoogstraten (1627-1678).

Beide Werke stammen aus dem Barock und wurden von großen Künstlern gemalt. Das Bild „Portrait eines Knaben“ stammt vom Rembrandt-Schüler Samuel van Hoogstraten (1627-1678). Das zweite Gemälde hat der italienische Künstler Pietro Belloti (1627-1700) gemalt. Es zeigt ihn selbst und heißt „Selbstportrait als Lachender“.

Polizei hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung

Einen Monat später hat sich die Polizei Köln nun dazu entschlossen, die Fotos der Werke zu veröffentlichen. Sie suchen nach Zeugen, die bei der Aufklärung des Falls helfen können. „Wer kennt die abgebildeten Gemälde und/oder weiß, wie sie in den Müllcontainer der Raststätte gelangt sind? Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 71 telefonisch unter (0221) 22 90 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen“, heißt es in der Pressemitteilung weiter. (tel) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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