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Landratsamt Haßberge gibt Tipps für Blühflächen

Die „Haßberg-Mischung“ ist eine eigens für den Landkreis Haßberge hergestellte Blühmischung.
Die „Haßberg-Mischung“ ist eine eigens für den Landkreis Haßberge hergestellte Blühmischung. Foto: Johannes Bayer

Der Spätsommer gilt als guter Zeitpunkt für die Anlage von Blühflächen. Die Kreisfachberatung für Gartenbau und Landespflege am Landratsamt Haßberge gibt daher Tipps, was bei der Aussaat von Blühflächen grundsätzlich zu beachten ist und weist dabei auf die "Haßberg-Mischung" hin – eine Blühmischung, die speziell für die Gegebenheiten im Landkreis Haßberge zusammengestellt wurde.  

Immer mehr natürliche Lebensräume gehen verloren, heißt es dazu in einer Pressemitteilung aus dem Landratsamt. Insbesondere artenreiche Blumenwiesen in der Kulturlandschaft seien selten geworden, bedauern die beiden Kreisfachberater Guntram Ulsamer und Johannes Bayer. Durch das Anlegen von Blühflächen könne das Nahrungsangebot für Insekten ergänzt und so bis in den Herbst hinein verlängert werden. Gleichzeitig erhalte die Feldflur dadurch eine optische Aufwertung.

Aussaat im Spätsommer statt im Frühjahr

In der Regel erfolgt die Aussaat im Frühjahr. Doch wie sich in den vergangenen Jahren gezeigt habe, gestalte sich das wegen der starken Trockenheit oft schwierig. Die Kreisfachberatung empfiehlt daher eine Aussaat im Spätsommer. Dazu geeignet seien ausschließlich ausgewählte mehrjährige Saatgutmischungen.

Als richtigen Standort nennen die Fachberater sonnige Flächen mit mageren Böden. Ob der Boden zu fett oder zu mager ist, sei an den dort bisher wachsenden Pflanzen oder durch eine Bodenprobe erkennbar. Zu fette Böden könnten beispielsweise mit Sand abgemagert werden. Der Boden müsse auch richtig vorbereitet werden, denn große Erdklumpen, Steine oder Wurzeln verhindern, dass das feine Saatgut Fuß fassen kann.

Billige Blühmischungen enthielten oft gezüchtete Blumensorten und keine Wildformen und seien damit für Insekten nicht besonders wertvoll. Die Experten empfehlen regionales Saatgut mit heimischen Wiesenkräutern und Gräsern. Die eigens für den Landkreis hergestellte „Haßberg-Mischung“ besteht aus 42 mehrjährigen Arten und zu 100 Prozent aus Wildstauden, die eine Höhe von rund 60 bis 100 Zentimetern erreichen, wie es im Presseschreiben weiter heißt.

Was man im eigenen Garten tun kann

Gartenfreunden, die ohne großen Aufwand eine natürliche Blumenwiese im Garten haben möchten, empfiehlt die Kreisfachberatung, den Rasen im Garten einfach wachsen zu lassen und nicht mehr zu düngen. Daraus könne sich mit der Zeit so einiges entwickeln. Bei größeren Gartengrundstücken könne eine "wohltuende optische Wirkung" erzielt werden, wenn die Rasenfläche nicht nur monoton kurz geschnitten ist, sondern durch Blühinseln aufgelockert wird.

Für weitere Fragen steht die Kreisfachberatung am Landratsamt Haßberge unter Tel.: (09521) 942618 zur Verfügung.

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