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Lauterbach wird bei Anne Will deutlich: Eine Omikron-Entwicklung „gibt Grund zur Sorge“

Von: Richard Strobl

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Markus Söder und Karl Lauterbach zu Gast bei Anne Will in der ARd.
Markus Söder und Karl Lauterbach zu Gast bei Anne Will in der ARd. © Screenshot: ARD

Die Politik hat neue Corona-Verschärfungen beschlossen. Doch reichen diese aus, um die aktuelle vierte Welle zu brechen? Markus Söder und Karl Lauterbach sind bei Anne Will in der ARD zu Gast.

Update vom 5. Dezember, 22.09 Uhr: Und wird Lauterbach denn nun Gesundheitsminister in der Ampel-Koalition, will Anne Will wissen. Lauterbach meint zunächst, dass Olaf Scholz ihn schon öfter angerufen habe, aber nicht zu diesem Thema. Hier habe die SPD noch keine Entscheidung getroffen, so der Politiker.

Die Ärztin Carolin Holzner lobt daraufhin Lauterbach und gibt zu verstehen, dass er viele Fans in der Ärzteschaft habe.

Selbst Markus Söder hält Lauterbach wohl für einen brauchbaren Kandidaten. „Er kann das“, meint der Ministerpräsident auf die Frage. Das liege auch daran, dass man in der aktuellen Lage jemanden brauche, der „keine 100 tage Einarbeitung braucht“.

Er würde „es begrüßen“, wenn Lauterbach Gesundheitsminister werde, so Söder klipp und klar.

Update vom 5. Dezember, 22.03 Uhr: Als erstes großes Thema wird Karl Lauterbach zur Omikron-Variante befragt und der SPD-Politiker wird deutlich. Man habe gute Daten aus Israel und UK, weil dort viele geimpft sind: „Da sieht man, dass sich die Omikron-Variante doch schneller durchsetzt, als wir gehofft hatten“. In anderen Ländern könnte man dagegen schlecht bewerten, woran die schnelle Ausbreitung liege. Die Daten aus Israel und UK seien dagegen „fantastisch“. Hier werde auch nachverfolgt, wie schnell sich die Variante bei Geimpften ausbreitet. „Und das gibt Grund zur Sorge“, so der SPD-Politiker.

Wir müssen so schnell wie möglich boostern, denn die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Variante bei Booster-Geimpften durchsetzen kann, sei „sehr gering“. Bei Genesenen oder „nur“ zweifach-Geimpften dürfte Omikron es leichter haben, so Lauterbach.

Boostern sei somit der beste Weg, um einen möglichen Winter-Lockdown zu verhindern, den aktuell niemand ausschließen könne, so der Politiker.

Erstmeldung: Berlin - Gleich zwei Corona-Gipfel gab es in der vergangenen Woche. Beim zweiten wurden dann neue Corona-Verschärfungen beschlossen, um die vierte Welle der Pandemie zu brechen. Und auch über eine Impfpflicht, wie sie etwa Österreich schon beschlossen hat, wird nun eifrig diskutiert. Die ARD-Talkmasterin Anne Will nimmt diese Entwicklungen zum Anlass in ihrer Sonntagssendung zu fragen: „Impfpflicht und Lockdown für Ungeimpfte - gewinnen Bund und Länder so die Kontrolle zurück?“

Dabei diskutieren einmal mehr echte Hochkaräter mit. So ist Bayerns Ministerpräsident Markus Söder Teil der Sendung. Er setzt sich traditionell für harte Corona-Maßnahmen ein. Und auch der SPD-Politiker Karl Lauterbach ist spätestens im Laufe der Pandemie zu einer echten Größe geworden. Zudem wird Lauterbach wohl auch in dieser Sendung nicht drum herum kommen, die Frage nach seiner Rolle in der kommenden Ampel-Regierung zu klären.

Zuletzt war gemunkelt worden, dass er nicht Gesundheitsminister werden soll. Dafür wird über ein anderes wichtiges Amt für Lauterbach spekuliert. Daneben diskutiert bei Anne Will am Sonntag noch Konstantin Kuhle mit. Er ist innenpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Bundestag.

Doch auch Nicht-Politiker kommen zu Wort. Carola Holzner etwa ist Fachärztin für Anästhesie, Intensivmedizin und Notfallmedizin und ist auch als Medizinbloggerin bekannt. Die könnte den Politikern einmal mehr von den dramatischen Szenen in den Krankenhäusern berichten. Außerdem mit dabei ist SZ-Journalistin Cerstin Gammelin. (rjs)

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