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Lebenscoach für Spiritualität: Kanye West ernennt seinen Running-Mate

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Seine Vize-Präsidentin ist auf der politischen Bühne ein unbeschriebenes Blatt: Kanye West.

(Foto: imago images/MediaPunch)

Obwohl er es vermutlich niemals als Präsident ins Weiße Haus schafft, reicht Kanye West nach und nach seine Wahlunterlagen ein. Ein Parteiprogramm oder Ahnung von Politik hat der Rapper zwar nicht, dafür steht nun aber zumindest seine Vize-Präsidentin fest.

Wie ernst es Kanye West mit seinem Unterfangen meint, Donald Trump als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika abzulösen, weiß wohl nur der Rapper selbst - wenn überhaupt. Nachdem er in diversen Bundesstaaten bereits Deadlines zur Anmeldung als unabhängiger Kandidat versäumt hat, lieferte er nun den Antrag in Arkansas rechtzeitig ab.

Hierbei wurde laut US-Seite "TMZ" erneut bekräftigt, dass West offiziell mit einer Frau namens Michelle Tidball als Vize-Präsidentin ins Rennen gehen will. Zum Vergleich: Der Demokrat Joe Biden hat bislang noch keinen "Running Mate" verkündet, hat aber zugesichert, dass es sich dabei ebenfalls um eine Frau handeln wird.

Tidball studiert die Bibel

"Michelle wer?", fragen sich nun nicht nur US-Bürger. Tidball ist auf der politischen Bühne ebenso wie West ein unbeschriebenes Blatt. Auf ihrer Homepage beschreibt sie sich als "Coach für Leben und Spiritualität". In dieser Funktion helfe sie ihren Kunden bei Problemen mit Sucht, in Beziehungsfragen oder bei der Arbeit. Zudem betreibt sie ein Online-Portal, das sich mit dem Studieren der Bibel beschäftigt. Schon Anfang Juli hatte der 43-Jährige ihren Namen für die Vize-Präsidentschaft im Interview mit "Forbes" ins Gespräch gebracht, nun tauchte er offenbar auf einem offiziellen Formular auf.

Abgesehen davon, dass West so gut wie keine Ahnung von Politik und sich auch noch nicht mit der Ausrichtung seiner neu gegründeten "Birthday Party" beschäftigt hat, wurden in zahlreichen Bundesstaaten nicht die vorgegebenen Fristen eingehalten. Seine Chancen auf einen Wahlerfolg sind daher verschwindend gering. Die Wege des West mögen zuweilen unergründlich sein, ins Weiße Haus werden sie ihn so aber sicherlich nicht führen.

Quelle: ntv.de, lri/spot

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