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Leserforum: Kennzeichenpflicht für Fahrräder

Zum Artikel Fahrradfreundliches Bad Kissingen? Fehlanzeige!

Peter Bretscher ist ein überzeugter Radfahrer und legte auch seine Unterschriftenaktion dem alten OB vor. Bretscher bezeichnet die Stadt als fahrradunfreundliche Kurstadt und benannte die Schlachthofkreuzung oder die Schönbornstraße, die aus Garitz in die Stadt führt, als gefährlich. Außerdem bemerkt er, dass der Verkehrsraum für das Rad dem des Autos weit untergeordnet ist. Herr Bretscher ist sicher ein aufmerksamer Radfahrer, und Kritik ist vielleicht angebracht. Fahrradwege können aber in Kissingen und seinen vielen schmalen Straßen nicht so einfach gebaut werden. Die Unterordnung Rad/Auto ist für mich nicht sichtbar. Korrekte Fahrradfahrer wie Herr Bretscher sollten ein Vorbild sein. Allerdings herrscht in Kissingen bei einer Menge Radfahrer die Einstellung „Ich darf alles“! Viele Radfahrer in KG meinen, alles, was unter ihrem Rad läuft, ist ihr rechtsfreies Eigentum. Herr Bretscher sollte einmal ohne Fahrrad, aber mit offenen Augen durch die Stadt gehen, dann könnte er sehen, zu was Radfahrer in der Lage sind. Sie fahren mit teilweise nicht nachvollziehbarer Geschwindigkeit durch die Fußgängerzone. Früh und mittags bei gutem Wetter sehr gut in der Ludwigstraße (Fußgängerzone) zu sehen. Des Weiteren rasen sie durch Anlagen, wo deutlich durch Schilder auf das Radverbot hingewiesen wird. Es interessiert sie nicht!

Besonders im Rosengarten die Gattung „Wir sind Familie“, die samt Kinderschar mit Roller und Kinderfahrrädern reinfahren, ihre Fahrräder mitten auf den Grünbereich vor dem Springbrunnen legen, ihre Füße in den Brunnen stellen, während die „lieben Kinder“ mit dem Rad und Roller mit Vollgas und Gebrüll um diesen zischen. Dass dort aber überwiegend Leute sitzen, die Ruhe und Natur schätzen, zählt für diese nicht. Im Luitpoldpark hast du keine Ruhe auf den Wegen. All die Genannten sind es auch, die meinen, wenn kein Radweg da ist, dann fahre ich halt am Gehweg. Ludwigsbrücke, Theresienstraße, Maxstraße und anderswo immer zu sehen. Obwohl verboten, da Einbahnstraße, ist es „in“ Radfahren z.B Berliner Platz in Richtung Post, und außerdem sieht man hundertfach am Abend Fahrräder vorn und hinten unbeleuchtet auf der Straße fahren. Leider fährt ohne Beachtung auch die Polizei dran vorbei. Ansprechen erwidern sie mit Schimpfworten, die Anzeige gerecht wären. Sie haben kein Kennzeichen. Per Gesetz sollte es eine Kennzeichenpflicht für Fahrräder und 25-km/h-E-Bikes geben, damit Bußgeld oder Strafe erteilt werden kann. Auch wenn es negative Leserbriefe gibt. Ich sage: Es mag in der Stadt schlimme Autofahrer geben, aber die, die immer im Recht sind, bleiben die Radfahrer.

Franz-Peter Potratzki

97688 Bad Kissingen

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