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Listung in USA statt Frankfurt: Börsengang verschafft Curevac Geldsegen

Im Wettlauf um einen Corona-Impfstoff spielt Curevac vorne mit, nun wagen die Tübinger den Gang auf das Börsenparkett. Der Schritt soll der Impfstoffentwicklung zugutekommen. Das Unternehmen vollzieht aber nicht in Deutschland, sondern in New York.

Das Tübinger Pharmaunternehmen Curevac wird ab heute Abend an der US-Börse Nasdaq gelistet sein. "Um 20 Uhr unserer Zeit wird die Glocke geläutet", sagte der Geschäftsführer des Hauptinvestors Dievini, Christof Hettich, dem "Mannheimer Morgen". Hettich ist demnach unter anderem mit dem SAP-Mitgründer Dietmar Hopp Geschäftsführer der Heidelberger Beteiligungsgesellschaft, die die Hauptanteile von Curevac hält. Das Unternehmen forscht an einem Impfstoff gegen das Coronavirus.

Einem Insider zufolge hat Curevac mit dem Börsengang 213 Millionen Dollar eingenommen. Das Unternehmen hatte zuvor mitgeteilt, dass es gut 13,3 Millionen Stammaktien anbieten wolle. Der Ausgabepreis soll zwischen 14 und 16 Dollar pro Aktie liegen, also am obersten Ende der Preisspanne.

Das Deutsche Aktieninstitut hatte am Mittwoch kritisiert, der Curevac-Börsengang in den USA zeige, dass Deutschland noch immer kein attraktiver Standort für Börsengänge junger Wachstumsunternehmen sei. Hier müsse die Politik handeln.

Curevac will mit dem Geld vor allem die Entwicklung seines Corona-Impfstoffkandidaten bis zum Abschluss der entscheidenden klinischen Phase-3-Studie und die Erweiterung seiner Produktionskapazitäten finanzieren. Mitte Juni hatten die deutschen Aufsichtsbehörden dem Tübinger Biotechunternehmen grünes Licht für eine klinische Studie mit einem möglichen Impfstoff gegen das Coronavirus gegeben. Der Bund hatte zuvor angekündigt, sich mit 300 Millionen Euro an Curevac zu beteiligen.

Quelle: ntv.de, mdi/AFP/rts

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