Germany

Ludwig Kleeblatt, Gründungsmitglied des FC Real Kreuth, verstorben

Einer, der anpackte: Ludwig Kleeblatt (s chwarze Jacke) begann als Feldspieler und wechselte ins Tor. 

1963 gehörte Ludwig Kleeblatt zu den acht Gründungsmitgliedern des FC Real Kreuth. Jetzt ist er im Alter von 75 Jahren verstorben.

Kreuth – Ludwig Kleeblatt ist immer schon ein an vielem interessierter Mann gewesen. Neben zahlreichen Sportarten, ob Fußball, Schach oder aber seiner großen Leidenschaft, dem Fischen, gehörte ein beträchtlicher Teil seines Lebens dem FC Real Kreuth. Besonders dort machte sich Kleeblatt einen Namen: Er ist eines der acht Gründungsmitglieder des FC Real, die den Verein am Enterbach 1963 aus der Taufe hoben. Nun ist Kleeblatt im Alter von 75 Jahren gestorben.

Gerne erinnern sich die Verantwortlichen an Kleeblatt. „Er war immer ein superangenehmer Zeitgenosse“, berichtet Max Breunig, der Vorsitzende der Kreuther. „Auch hat er beim Bau unseres Vereinsheims aktiv mitgeholfen.“ Denn: Kleeblatt war einer, der immer anpackte. Ob beim Real-Vereinsheim in den 1980er Jahren und auch dann, wenn auf dem Fußballplatz Not am Mann war. „Er war eine richtige Allzweckwaffe“, betont Sigi Frank, Sprecher des FC Real, und fügt an: „In seiner Anfangszeit begann er als Feldspieler, später rückte er dann ins Tor.“

Das waren freilich noch andere Zeiten. So ergab sich einmal vor einem Punktspiel ein ganz besonderes Problem. Denn sowohl die Kreuther als auch ihre Gegner hatten lediglich weiße Unterhemden als Trikots zur Verfügung. Die Lösung: Eine Mannschaft spielte kurzerhand mit nacktem Oberkörper. Nach dieser und vielen weiteren Partien beendete Kleeblatt weit später seine aktive Karriere in der vereinseigenen AH.

Kleeblatt entdeckt im Alter das Reisen für sich

So konnte er sich mehr seinen anderen Hobbys widmen – wie etwa dem Angeln. Der begeisterte Fischer „holte sich dort seine Ruhe und Ausgleich“, erklärt Frank. Aber auch das Schachspiel begeisterte ihn. „Er war ein richtig passabler Schachspieler“, versichert der Sprecher des FC Real. Und die Schachrunde einmal die Woche mit seinen Freunden, die war ihm absolut heilig.

Der gelernte Maurer brachte sich aber auch immer mit voller Energie in die Vereinsarbeit ein. So trainierte er in den 70er Jahren zahlreiche Jugendmannschaften. Später entdeckte er dann aber noch eine ganz andere Leidenschaft: Das Reisen. „Da ist er mit seiner Tochter in der ganzen Welt umhergefahren.“ Dieser passionierte und begeisterungsfähige Mensch wird nun nicht nur dem FC Real fehlen.

Football news:

Ferdinand über die Barça-Zucht: Böse. Sie sind immer noch auf Oldtimer angewiesen
Inter will Perisic zurückholen, auch wenn Conte im Team bleibt. Der FC Bayern hofft, den Spieler für knapp 20 Millionen Euro zurückzukaufen
Rudi Garcia über die Chancen von Lyon im Spiel gegen City: die Viertelfinals haben gezeigt, dass auch die Favoriten gewinnen können
ZSKA Moskau hat mit Fuchs einen 5-Jahres-Vertrag vereinbart. Der Transfer wird auf 7 bis 10 Millionen Euro geschätzt
Ferdinand über Messi bei Barça: will er angesichts der Ergebnisse und des Spiels der Mannschaft bleiben? Hat er Zeit zu warten?
Ich würde mich nicht Wundern, wenn Pochettino in weniger als 3 Tagen ernannt wird. Barça-Ex-Flügelspieler Carrasco über den neuen Trainer des Klubs
Alaba über Müller: Froh, dass die Bayern so einen Spieler haben