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Lufthansa tief in den roten Zahlen: „Zäsur des globalen Luftverkehrs“ - Entlassungen unvermeidbar

Lufthansa-Maschinen parken am Enschede Airport Twente. Die Corona-Pandemie macht der Airline schwer zu schaffen.

Die Lufthansa ist wegen der Corona-Pandemie im zweiten Quartal des Geschäftsjahres tief in die Verlustzone gerauscht. Beim geplanten Personal-Abbau schließt der Konzern nun auch betriebsbedingte Kündigungen nicht mehr aus.

Frankfurt - Trotz massiver gesenkter Kosten hat die Lufthansa operativ 1,7 Milliarden Euro Miese gemacht, teilte die Airline am Donnerstag mit. Im Vorjahr hatte das Unternehmen noch einen Gewinn von 754 Millionen erwirtschaftet. Analysten hatten ein Minus von rund zwei Miliarden Euro erwartet.

Lufthansa: Passagieraufkommen bricht im zweiten Quartal dramatisch ein

Die Lufthansa hatte wegen der Corona-Pandemie das Geschäft zuletzt nahezu einstellen müssen. Erst ab Mitte Juni hat die Airline den Flugbetrieb wieder aufgenommen, allerdings auf sehr niedrigem Niveau. Im Vergleich zum Vorjahr habe man 96 Prozent weniger Fluggäste transportiert, hieß es. Er brach zwischen April und Juni um 80 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro ein.

„Wir erleben eine Zäsur des globalen Luftverkehrs“, sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr. Erst 2024 werde der Luftverkehr wieder das Vorkrisenniveau erreichen. Bislang war der Konzern von 2023 ausgegangen. Vor allem auf den Langstrecken-Verbindungen werde es keine rasche Erholung geben. Dort hatte der Konzern in den vergangenen Jahren das meiste Geld verdient.

Lufthansa schließt betriebsbedingte Kündigungen nicht mehr aus

Angesichts der Entwicklung schließt die Airline nun auch betriebsbedingte Kündigungen nicht mehr aus, teilte der teilverstaatlichte Konzern mit. Laut Plan will die Lufthansa weltweit rund 22.000 Vollzeitstellen streichen. Eigentlich wollte die Lufthansa betriebsbedingte Kündigungen vermeiden. „Vor dem Hintergrund der Marktentwicklungen im globalen Luftverkehr und basierend auf dem Verlauf der Verhandlungen zu notwendigen Krisenvereinbarungen mit den Tarifpartnern ist dieses Ziel auch für Deutschland nicht mehr realistisch“, hieß es weiter.

Damit dürften sich die schleppenden Verhandlungen mit den Gewerkschaften wohl erneut verschärfen. Die Lufthansa hatte in den vergangenen Jahren immer schwierige Verhandlungen mit den Mitarbeiter-Vertretern. Um ihre Forderungen durchzusetzen, hatten etwa die Piloten oder die Kabinenbesatzungen wiederholt gestreikt.

Die Lufthansa musste im Frühjahr mit einer staatlichen Finanzspritze von neun Milliarden Euro vor der Pleite gerettet werden. Angesichts des Kursabsturzes musste der Konzern im Juni auch seinen Platz im Dax räumen. Lufthansa-Großaktionär Heinz Hermann Thiele hatte Ende Juni erklärt, die Sanierung der Airline werde „für alle Beteiligten ein schmerzhafter Weg“.

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