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Germany

Maschen bei Hamburg: Darum gingen zwei Großfamilien mit Messern aufeinander los

Maschen -

Großeinsatz der Polizei in Maschen in der Gemeinde Seevetal (Landkreis Harburg): Dort ist am späten Samstagabend ein Streit zwischen zwei Großfamilien völlig eskaliert. Männer gingen mit Messern, Schlagstöcken und Baseballschlägern aufeinander los, es gab mindestens drei Verletzte. Die Polizei rückte mit diversen Streifenwagen an, ermittelt wegen versuchten Totschlags! Auch Hamburger Kräfte waren zur Unterstützung vor Ort. Am Sonntagmorgen kam es sogar zu einem SEK-Einsatz.

Gegen 23.30 Uhr war der Streit in Maschen südlich von Hamburg in offene Gewalt umgeschlagen. Vier Männer einer polizeibekannten Großfamilie fuhren in der Eichenallee laut Polizei in einem Wagen vor und griffen Mitglieder einer verfeindeten Familie an. Bei der schweren Auseinandersetzung wurden auch Waffen eingesetzt. 

Supermarkt-Schlägerei als Auslöser

Auslöser soll eine Schlägerei auf einem Supermarktparkplatz zwei Stunden zuvor gewesen sein. Dort hatten zwei Männer, die mit einem Fahrzeug vorgefahren kamen, einen 22-Jährigen angegriffen und mit Schlägen und Tritten leicht verletzt. Zuvor soll es laut Polizei immer wieder zu Streit und Kämpfen zwischen den Familien gekommen sein.

Hamburger Polizei rückte zur Unterstützung an

Neben 20 Streifenwagen aus Niedersachsen und Hamburg waren auch zwei Rettungswagen vor Ort, die von Polizisten geschützt wurden. Zwei Männer (23/24) erlitten Stichverletzungen und kamen in Krankenhäuser. Lebensgefahr besteht laut Polizei nicht. Ein 22-Jähriger erlitt Prellungen. Vier Täter flüchteten nach der Attacke auf ihre Kontrahenten in einem Auto. Wegen des Angriffs wurde ein Strafverfahren wegen versuchten Totschlags eingeleitet.

Umfassende Kontrollen in Seevetal und SEK-Einsatz

Um eine weitere Eskalation zu verhindern, führte die Polizei in der Nacht umfassende Fahrzeugkontrollen im Raum Seevetal durch. Zudem kam es am Sonntagmorgen zu einem SEK-Einsatz, wie die Polizei bestätigt. Das Fluchtfahrzeug der Angreifer war an der  Wohnanschrift eines Verdächtigen entdeckt worden. Daraufhin stürmten SEK-Beamte die Wohnung des Mannes. Der wurde aber nicht angetroffen. Die Fahndung läuft.

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