Beckendorf (Sachsen-Anhalt) – So ein Pech: Ausgerechnet beim Feuerwehrmann brennt das Haus nieder ...

In Beckendorf (Börde) ging Freitagnachmittag der Feueralarm los. Das Haus, in dem ein Kamerad der Freiwilligen Feuerwehr wohnt, stand in Flammen.

Einsatzleiter Andreas Erhardt: „Anfangs hieß es, es seien noch Menschen im Haus. Aber zum Glück waren alle schon in Sicherheit. Denn als wir eintrafen, konnte das Grundstück nicht mehr betreten werden. Das Holztreppenhaus war schon komplett weggebrannt.“ Die Flammen fraßen sich durch alle Etagen.

Teaser-Bild

Das Haus ist

Foto: Thomas Schulz

Besonders schwierig für die Löschkräfte: Wegen einer Stromleitung, die vorm Haus verläuft, konnten sie ihre Drehleiter nicht ausfahren. Mehr als 50 Kameraden waren im Einsatz, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern.

Augenzeugen wollen unmittelbar vor dem Brand mehrere Explosionen vernommen haben. Wie es zu den Verpuffungen kam, wird geprüft. Eine Polizeisprecherin: „Die Brandursache kann erst ermittelt werden, wenn unsere Kollegen den Brandort betreten können.“