Germany

Möglicher Nuklearunfall in China: Konzern ermittelt nach Bericht über Akw-Leck

Möglicher Nuklearunfall in China Konzern ermittelt nach Bericht über AKW-Leck

Zwei Druckwasserreaktoren des neuen Typs EPR sind der ganze Stolz des Atomkraftwerks Taishan. Weltweit sind sie die einzigen, die bereits Strom liefern. Doch nun gibt es einen Bericht, wonach es ein Leck an der Anlage im Süden Chinas gegeben habe. Die Betreiber bemühen sich um Aufklärung.

Der französische Atomkonzern Framatome prüft einen möglichen Vorfall in einem Atomkraftwerk in China. Er überwache "einen der Funktionsparameter" des AKW in Taishan in Südchina, erklärte der Konzern in Paris. Der US-Fernsehsender CNN hatte zuvor über ein bereits länger bestehendes mögliches Leck berichtet.

Bisher arbeite das Kraftwerk innerhalb der Sicherheitsvorgaben, erklärte Framatome. Der Konzern gehört zum französischen Energieriesen EDF, der zu 30 Prozent an dem chinesischen Atomkraftwerk beteiligt ist. EDF teilte mit, in einem der beiden Reaktoren gebe es einen "Anstieg der Konzentration bestimmter Edelgase im Primärkreislauf". Das Auftreten dieser Gase sei "ein bekanntes Phänomen".

Auch die chinesischen Betreiber sind Spekulationen über Umweltschäden entgegengetreten. Die Umweltdaten in dem Werk sowie in dessen Umgebung seien "normal", teilte die China General Nuclear Power Group (CGN) mit. Es werde regelmäßig gemessen. Die beiden Blöcke arbeiteten entsprechend den Sicherheitsvorschriften.

Das AKW liegt in der südchinesischen Provinz Guangdong nahe der Millionenstadt Taishan – etwa 135 Kilometer westlich von Hongkong. Die mit französischer Hilfe gebauten zwei Druckwasserreaktoren des neuen Typs EPR wurden 2018 und 2019 in Betrieb genommen. Diese sind bisher die einzigen weltweit, die bereits Strom liefern. Weitere Kraftwerke mit solchen Reaktoren werden unter anderem in Großbritannien und Frankreich errichtet. Ein Neubau im nordfranzösischen Flamanville hatte sich aber wegen Sicherheitspannen verzögert. Die französische Atomaufsicht bemängelte unter anderem Risse im Mantel des Reaktors.

Zuvor hatte CNN unter Berufung auf einen Brief von Framatome an die US-Behörden berichtet, es gebe ein mögliches "Leck" in dem AKW und einen Hinweis auf eine "bevorstehende radiologische Bedrohung". Das Unternehmen habe den chinesischen Behörden vorgeworfen, die Grenzwerte für die Belastung durch nukleare Gase um das Atomkraftwerk erhöht zu haben, um es nicht schließen zu müssen.

Dem Bericht zufolge kam die US-Regierung nach einwöchiger Prüfung des Vorfalls allerdings zu dem Schluss, dass ein "Krisenpunkt" noch nicht erreicht sei, die Lage aber beobachtet werden müsse. US-Beamte glaubten, dass die Situation gegenwärtig keine schwere Bedrohung für die Arbeiter in dem Werk oder die Öffentlichkeit darstelle. Demnach habe die US-Regierung mit der französischen Regierung beraten und die chinesische Regierung kontaktiert.

Football news:

Fati begann mit der Arbeit mit dem Ball. Barça-Flügelspieler spielt seit November wegen einer Knieverletzung nicht mehr, Barcelona-Mittelfeldspieler Anssumane Fathi setzt nach Knieproblemen seine Genesung fort
De Yong hat eine Dehnung des Wadenmuskels. Barça wird einen Teil der Vorsaison verpassen, Barcelona-Mittelfeldspieler Frankie de Jong hat sich verletzt
De Bruyne hatte Guardiola bereits im November gesagt, City solle Grillisch kaufen
Liverpool will 12,75 Millionen Pfund für Shaqiri holen-Liverpool hat die Summe angegeben, die er für den Transfer von Mittelfeldspieler Jerdan Shaqiri erhalten möchte. Der englische Klub schätzt den 29-Jährigen auf 12,75 Millionen Pfund. Der Spieler ist bereit, das Team zu wechseln
Grilisch in der Stadt für 100 Millionen-der teuerste Transfer in der Geschichte der APL. Mit Pep hat der Klub eine Milliarde Euro ausgegeben
Grilisch hat bereits bei Man City unterschrieben und sich mit Guardiola unterhalten
Reformen in der APL: Abseitslinien machen dicker, vergeben keinen Elfmeter bei kleinem Kontakt (wie bei Sterling gegen Dänemark)