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Motor am Fahrrad befestigt: Sozialstunden für Amateurfahrer


Cyril Fontayne, ein französischer Amateurfahrer, hatte sich bei einem Rennen im vergangenen Oktober einen besonderen Vorteil verschafft. An seinem Rad befestigte er einen Motor - und wurde erwischt. Als Strafe erhielt er vom französischen Verband eine fünfjährige Sperre wegen mechanischem Dopings. Nun legte ein Gericht in Périguex nach.

Der 43-Jährige muss zusätzlich 60 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten. "Heute haben wir gezeigt, dass man für Betrug während eines Rennens auch wegen Betrugs verurteilt werden kann", sagte Christophe Bassons von der französischen Anti-Doping-Agentur (AFLD). Darüber hinaus muss Fontayne einen symbolischen Euro Strafe an den Verband und weitere 88 Euro an den Rad-Klub Créon-d'Armagnac zahlen, der das Rennen, in dem Fontayne betrog, ausgerichtet hatte.

Im Oktober des vergangenen Jahres hatte Fontayne dem Radiosender France Bleu gesagt: "Ich habe keine Drogen verkauft und kein Kind getötet, sondern nur einen Motor an einem Rad befestigt." An ihm sei ein Exempel statuiert worden, aber er würde dem Radsport auch so gutes tun, da er nicht der einzige sei, der technisch nachhilft.

Im Jahr 2017 wurde bereits ein italienischer Amateurfahrer beim einem Rennen nahe Brescia erwischt. Zudem versteckte die belgische Radcrosserin Femke van den Driessche einen Motor an ihrem Sportgerät während der Weltmeisterschaft 2016.

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