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München und seine Pläne für die Sommer-Sause: So steht es um die großen Events

Vorfreude: Geht es nach Wirtschaftsreferent Baumgärtner, findet die Jakobidult statt. (Archivbild)

Die Inzidenz sinkt - und München lockert sukzessive. Die Jakobidult auf dem Mariahilfplatz soll stattfinden – So steht es um andere Veranstaltungen in der Stadt.

München - Nach Monaten des Verzichts (inklusive Wiesn-Absage) hoffen die Münchner auf einen Spitzen-Sommer – und vor allem eins: auf Veranstaltungen. Und diese Hoffnung könnte tatsächlich erfüllt werden. Die Corona-Zahlen sinken*, und im Gleichschritt steigt die Zuversicht. Die Jakobidult in der Au (24. Juli bis 1. August) soll jedenfalls stattfinden.

Das zumindest wird das Wirtschaftsreferat von Clemens Baumgärtner (CSU) am Dienstag dem Stadtrat vorschlagen. Demnach sollen aber erneut strenge Auflagen gelten. Die Anzahl der Besucher wird beschränkt, maximal dürfen 1000 Menschen gleichzeitig auf den Mariahilfplatz. Die Besucherzahl wird elektronisch erfasst, das Gelände umzäunt, die Zugänge überwacht.

München: Jakobidult soll Stand jetzt stattfinden - Rätselraten um das Frühlingsfest

Sowohl zwischen den Standln als auch auf den Wegen müssen Abstände von mindestens fünf bis zehn Metern eingehalten werden. Dies soll sicherstellen, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Besuchern eingehalten werden kann. Damit das klappt, wird die Anzahl der Stände von 285 auf 144 reduziert.

Rätselraten gibt es derweil um das Frühlingsfest. Das wurde bisher nicht abgesagt, sondern verschoben*. Laut der offiziellen Internet-Seite soll es im Mai oder Juni stattfinden. Peter Bausch vom Münchner Schausteller-Verein hat aber wenig Hoffnung. „Ein Frühlingsfest, wie wir es kennen, kann leider nicht stattfinden“, sagt er. Man hoffe auf Ersatzveranstaltungen, wie den „Sommer in der Stadt“.

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München und das Sommer-Tollwood: Gaudi im Olympiapark? Das ist der Stand

Eine Zwischenlösung wird’s wohl beim Sommer-Tollwood geben. Die Musik-Arena mit den großen Konzerten wurde zwar abgesagt. Aber: „Wir planen ein kleines, corona-konformes Sommerfestival“, so Sprecherin Christiane Stenzel. Das Konzept ist eingereicht, nun warten die Veranstalter auf die Antwort der Behörden. Stenzel: „Wir sind guten Mutes!“ Ein Termin für die Sommer-Gaudi im Olympiapark* steht noch nicht fest.

Ein festes Datum gibt’s dagegen für die Hofflohmärkte: Da ist der Saisonstart für den 12. Juni geplant. Am ersten Tag laden bereits sechs Viertel zum Stöbern ein, beispielsweise das Westend* und die Maxvorstadt*. Besucher und Verkäufer müssen sich an die Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen halten.

Auch Kinogenuss unter freiem Himmel ist sicher: Ab dem 21. Mai öffnet das Kino am Olympiasee. *tz.de/muenchen ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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