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Mutter und Tochter vereint: Umarmung für erste Impfstoff-Probandin

Mutter und Tochter vereint Umarmung für erste Impfstoff-Probandin

Ja, es gibt sie: die schönen, herzerwärmenden Geschichten in der Corona-Krise. Während sie als erste Freiwillige an einer Impfstoff-Studie teilnimmt, kann die Brasilianerin Denise Abranches ihre 74-jährige Mutter monatelang nicht treffen. Dann reist sie 600 Kilometer durchs Land - für eine langersehnte Umarmung.

Nach fast eineinhalb Jahren ohne persönlichen Kontakt hat die erste freiwillige Testperson für einen Corona-Impfstoff in Brasilien ihre Mutter wieder getroffen. Mehr als 600 Kilometer reiste Denise Abranches für das Wiedersehen zum Muttertag von São Paulo nach Araguari im Bundesstaat Minas Gerais, wie das brasilianische Nachrichtenportal "G1" berichtete. "Ich wollte nur eine Umarmung", sagte Abranches demnach. "Wenigstens einen Tag mit ihr. Für mich war es absolut notwendig, für alles, was ich durchgemacht habe."

Abranches, die die Abteilung für Zahnmedizin des Hospital São Paulo leitet und als Zahnchirurgin den Mund von Corona-Patienten reinigt, damit kein zusätzliches Infektionsrisiko entsteht, hatte im vergangenen Jahr an einer sogenannten Phase-III-Studie für den Astrazeneca-Impfstoff in Brasilien teilgenommen. Tausende Freiwillige aus dem Gesundheitssektor und anderen Bereichen, in denen man dem Coronavirus verstärkt ausgesetzt ist, die sich noch nicht infiziert hatten, bekamen wie die 47-Jährige im vergangenen Jahr eine Impfung, etwa von Astrazeneca oder dem chinesische Pharmakonzern Sinovac, oder ein wirkungsloses Mittel für Kontrollwerte zum Vergleichen.

Brasilien war zum Testlabor der Welt geworden. Monatelang war Abranches fast nur zwischen Krankenhaus und Zuhause unterwegs, der tägliche Kampf gegen das Virus ist ihr Alltag. Sechs Monate nach der Teilnahme an dem Test erfuhr Abranches, dass sie ein wirkungsloses Mittel für Kontrollwerte zum Vergleichen und nicht den Wirkstoff bekommen hatte.

Von Januar an wurden im Rahmen der landesweiten Impfkampagne zuerst Denise Abranches und dann ihre 74-jährige Mutter Maria Vilma Pinto geimpft. Seit Weihnachten 2019 hatten sich die beiden nach eigenen Angaben nur über Videoanrufe unterhalten.

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