Germany

Nach gescheitertem Label: Bauernpräsident wirft SPD Blockade beim Tierwohl vor

Neue Osnabrücker Zeitung

Osnabrück (ots)

Nach gescheitertem Label: Bauernpräsident wirft SPD Blockade beim Tierwohl vor

Rukwied drängt beim Stallumbau zur Eile - "Mache mir Sorge um Zukunft der Tierhaltung"

Osnabrück. Bauernpräsident Joachim Rukwied hat der SPD nach dem Scheitern eines staatlichen Tierwohlkennzeichens vorgeworfen, bessere Tierhaltung in Deutschland zu blockieren. Im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte Rukwied: "Die SPD hat sich in Sachen zukunftsfähiger Landwirtschaft zur Blockade-Partei entwickelt. Sie stellt sich positiven Entwicklungen entgegen." Mit den Grünen sei eine konstruktivere Agrarpolitik möglich. Es sei ein "Armutszeugnis", so Rukwied, dass in dieser Legislaturperiode in Sachen Tierwohl nichts mehr zu erwarten sei. "Nach der Wahl muss das die neue Bundesregierung als Erstes angehen. Egal, wer dann regiert", forderte Rukwied.

Die Bauern seien willens, ihre Ställe umzubauen, wenn die Finanzierung und Vorgaben geklärt seien. "Vier Milliarden Euro wird bessere Tierhaltung pro Jahr kosten", sagte der Verbandschef. Er drängte die Politik bei der Umsetzung zur Eile, viele Landwirte stünden vor der Entscheidung, ob sie die Ställe schlössen. "Ich mache mir echte Sorgen um die Tierhaltung und den Erhalt der Tierhaltung in Deutschland", sagte Rukwied. In der derzeit politisch unklaren Lage zögerten viele Bauern. "Selbst zukunftsfähige Betriebe stellen sich die Frage, ob es noch richtig ist, weiter Tiere zu halten. Das macht mir Sorge." Der Verband hält am 23. und 24. Juni einen digitalen Bauerntag ab.

Pressekontakt:

Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Football news:

Inter im Falle der Abreise von Lukaku versuchen, Zapata von Atalanta zu kaufen, Bergamaska-Abraham von Chelsea
Aston Villa kaufte für 30 Millionen Pfund den besten Torschützen von Southampton, Stürmer Danny Ings verließ den FC Southampton. Der 29-jährige Stürmer wird für Aston Villa spielen. Der Vertrag ist für drei Spielzeiten unterschrieben. Der Transfer kostete den Klub nach Angaben des Sportjournalisten Gregg Evans 30 Millionen Pfund, wie im Fall von Flügelspieler Leon Bailey
Aurelien Tchuameni: Warum kann man das Spiel für 5 Minuten wegen des Millimeter-Abseits, aber nicht wegen der rassistischen Schreie im Stadion stoppen? AS Monaco-Mittelfeldspieler Aurelien Tchuameni hat im Zusammenhang mit dem rassistischen Verhalten von Sparta-Fans in der Champions-League-Qualifikation eine Erklärung abgegeben
Manchester United, Liverpool und Man City Interessierten sich für Bailey, wollten aber keine 40 Millionen Pfund an Bayer zahlen
Alisson über den neuen Vertrag mit Liverpool: Ich habe fast keine Zeit damit verbracht, darüber nachzudenken. Ich bin glücklich hier
Van Gaal über die Ernennung zur Nationalmannschaft: Der niederländische Fußball stand mir immer nahe
Bayern und Kimmich stehen kurz vor einem Vertrag bis 2026. Nur Lewandowski wird mehr von Josua bekommen, der FC Bayern verhandelt über eine Vertragsverlängerung mit Josua Kimmich, berichtet der Transfermarkt unter Berufung auf Bild. Der Vertrag läuft voraussichtlich bis 2026, wobei das Gehalt des 26-Jährigen nur dem Gehalt von Stürmer Robert Lewandowski unterliegt. Kimmich wird genauso viel bekommen wie Torwart Manuel Neuer und Mittelfeldspieler Thomas Müller. Aktuell bekommt Kimmich rund 10 Millionen Euro, das Gehalt wird sich fast verdoppeln