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Nach Rassismus-Wirbel: Jens Lehmann bei Hertha BSC rausgeworfen

München -

Diese Nachricht sorgte am Mittwochmorgen (5. Mai) für viel Wirbel. Dennis Aogo warf dem ehemaligen Nationaltorhüter Jens Lehmann Rassismus vor. Noch am Vormittag reagierte Bundesligist Hertha BSC, bei dem Lehmann im Aufsichtsrat sitzt, und schmiss ihn raus.

Denn der Ex-Profi Dennis Aogo (34) veröffentlichte eine Nachricht, die er nach eigenen Angaben persönlich von Jens Lehmann (51) erhalten hat, und erhob dabei Rassismus-Vorwürfe gegenüber dem ehemaligen Nationaltorhüter und Aufsichtsrat von Hertha BSC.

Hertha BSC schmeißt Jens Lehmann aus dem Aufsichtsrat

Der Verein reagierte und warf Lehmann raus, wie die „Bild“ mit Bezug auf Investor Lars Windhorst. „Der Berater-Vertrag mit Herrn Lehmann wird aufgelöst. Damit entfällt die Entsendung in Herthas Aufsichtsrat“, wird Andreas Fritzenkötter, Sprecher von Windhorsts Tenor-Gruppe, zitiert.

Das Bild, das Dennis Aogo am späten Dienstagabend noch in seiner Instagram-Story teilte, zeigt anscheinend den privaten WhatsApp-Chat zwischen den beiden ehemaligen Nationalspielern.

Demnach schickte Jens Lehmann, der nach seiner Fußballer-Karriere eine Funktionärslaufbahn einschlug und mittlerweile Aufsichtsrats-Mitglied bei Bundesligist Hertha BSC ist, dem Sky-Experten Aogo eine Nachricht mit der Frage: „Ist Dennis eigentlich euer quotenschwarzer?“

Dennis Aogo: „Dein Erst Jens Lehmann?“

Auf diese Nachricht reagierte Aogo und veröffentlichte den Screenshot davon auf Instagram. Dazu kommentierte der zwölffache Nationalspieler: „WOW dein Ernst? @jenslehmannofficial Die Nachricht war wohl nicht an mich gedacht!!!“

Dennis Aogo macht Jens Lehmann Rassismus-Vorwurf

Diesen Screenshot eines privaten Chats postete Dennis Aogo in seiner Instagram-Story.

Foto:

Screenshot Instagram: dennisaogo

Die Nachricht hätte, wie Aogo behauptet, wohl nicht an ihn gehen sollen und bezieht sich wohl auf seinen Einsatz beim Fernsehsender Sky. Dennis Aogo war am Dienstagabend im Studio als Experte für das Champions-League-Halbfinale zwischen Manchester City und Paris Saint-Germain eingesetzt. Gemeinsam mit Dietmar Hamann (47) analysierte er das Rückspiel, bei dem sich ManCity mit 2:0 durchsetzte und ins Finale einzog.

Jens Lehmann mit schräger Erklärung nach Rassismus-Vorwurf

Nach seinem Einsatz bei Sky veröffentlichte Aogo die Nachricht etwa um Mitternacht. Am Morgen danach reagierte Jens Lehmann auf Twitter. In der privaten Nachricht sei ein Eindruck entstanden, „für den ich mich im Gespräch mit Dennis entschuldigt habe“, schreibt Lehmann und behauptet weiter: „Als ehemaliger Nationalspieler ist er sehr fachkundig und hat eine tolle Präsenz und bringt bei Sky Quote.“

Nicht das erste Mal, dass Lehmann mit seinen Aussagen negativ aufgefallen war. Schon vor gut einem Jahr war Lehmann im Doppelpass mit wirren Thesen zur Corona-Pandemie aufgefallen.

Aogo ist seit seinem Karriereende im August vergangenen Jahres beim Pay-TV-Sender als Expert vergangenen Jahres. Aogo ist in Karlsruhe geboren und feierte sein Bundesliga-Debüt in der Saison 2004/05 beim SC Freiburg als er gegen den Hamburger SV eingewechselt wurde. Später spielte er noch für den HSV, den FC Schalke sowie den VfB Stuttgart in der ersten Liga. Zuletzt hing er noch einmal ein halbes Jahr bei Hannover 96 in der 2. Bundesliga ran, ehe er seine Karriere beendete. (eha)

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