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Nachfolger stellt sich G20 vor: Merkel lädt Scholz zu bilateralen Treffen ein

Nachfolger stellt sich G20 vor Merkel lädt Scholz zu bilateralen Treffen ein

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Der wahrscheinlich neue Kanzler Olaf Scholz wird unter anderem auf US-Präsident Joe Biden treffen.

(Foto: REUTERS)

Diese Einladung ist historisch: Noch-Kanzlerin Merkel nimmt ihren wahrscheinlichen Nachfolger Scholz mit zum G20-Gipfel. Die Teilnahme im Doppelpack soll Kontinuität signalisieren, heißt es. Es ist eine Gelegenheit für Scholz, sich auf internationaler Bühne zu etablieren - und wichtige Freundschaften zu pflegen.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz wird sich beim bevorstehenden G20-Gipfel in Rom auf internationaler Bühne als wahrscheinlicher neuer Bundeskanzler vorstellen können. Bundeskanzlerin Angela Merkel habe Scholz eingeladen, an ihren bilateralen Treffen mit anderen Staats- und Regierungschefs am Rande des Gipfels teilzunehmen, heißt es aus Regierungskreisen. Vorgesehen sei unter anderem ein Treffen mit US-Präsident Joe Biden.

Von den gemeinsamen Auftritten der Kanzlerin und ihres wahrscheinlichen Nachfolgers werde "eine besondere Signalwirkung" ausgehen, hieß es weiter in Regierungskreisen. Deutschland könne damit "sehr viel Kontinuität signalisieren im G20-Prozess". Es sei "durchaus eine historische Sache", dass bei dem bevorstehenden Gipfel "die Vorgängerin mit dem möglichen Nachfolger auftaucht".

Geplant seien neben der Begegnung mit US-Präsident Biden noch bilaterale Treffen mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan sowie mit den Staats- beziehungsweise Regierungschefs von Argentinien, Singapur, Indien und Südkorea. Anvisiert werde zudem ein Vierertreffen auf Spitzenebene mit den USA, Frankreich, Großbritannien und Deutschland zur Iran-Politik.

Die Spitzen der G20-Gruppe kommen am Samstag in Rom zu ihrem ersten Gipfel seit Beginn der Corona-Pandemie zusammen. Die Gruppe umfasst 19 große Wirtschaftsnationen aus allen Erdteilen sowie die EU. Die Präsidenten Russlands und Chinas nehmen wegen der Corona-Pandemie nicht persönlich teil, sie schalten sich per Video zu.

Quelle: ntv.de, spl/AFP

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