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Neue Corona-Verordnung in Niedersachsen: Diese drastischen Regeln sind jetzt in Kraft

In Niedersachsen steigen die Corona-Zahlen immer weiter. Deshalb sind am Freitag, 23.10.2020, neue Corona-Regeln in Kraft getreten. Starke Beschränkungen sind vorgesehen, wenn ein bestimmter Inzidenzwert erreicht wird.

Göttingen – Die neue Corona-Verordnung des Landes NiedersachsenCorona-Verordnung am Donnerstagnachmittag veröffentlicht. Die wichtigsten Änderungen betreffen Gastronomiebetriebe und Kontaktbeschränkungen in Risikogebieten. Die größten Änderungen im Überblick.

Neue Corona-Regeln in Niedersachsen: Sperrfrist für Gastronomie in Hotspots

Wird in einem Landkreis die 7-Tage-Inzidenz von über 35 überschritten, gilt für Gastronomie-Betriebe eine Sperrstunde zwischen 23 und 6 Uhr. Die Kreisverwaltung kann in bestimmten Fällen aber Ausnahme-Regelungen erteilen, wenn zum Beispiel ein Hygiene-Konzept vorliegt.

Überschreitet die 7-Tage-Inzidenz in dem Risikogebiet die Zahl 50, dürfen Gastro-Betriebe grundsätzlich keinen Alkohol mehr im Außer-Haus-Verkauf anbieten. Die Sperrstunde gilt wegen Corona weiterhin.

Neue Corona-Regeln in Niedersachsen: Maskenpflicht wird ausgeweitet

Wegen der ansteigenden Corona-Fallzahlen in Niedersachsen werden die Kontaktbeschränkungen verschärft. In Risikogebieten soll demnach auch im Freien eine Maskenpflicht an öffentlichen Orten eingeführt werden.

Steigt in einem Kreis die 7-Tage-Inzidenz über 35, gilt im Freien eine Maskenpflicht für Orte in der Öffentlichkeit, „an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten“, heißt es in der Verordnung. Denkbar wären hierbei zum Beispiel Märkte. Die Landesregierung hat noch keine konkreten Beispiele angegeben.

Steigt die 7-Tage-Inzidenz über 50, gilt an allen öffentlichen Orten im Freien eine allgemeine Maskenpflicht.

Corona in Niedersachsen: Kontaktbeschränkungen verschärft

Durch die Corona-Verordnung werden ab Freitag auch die Kontaktbeschränkungen in Niedersachsen verschärft. Hierbei gelten die verschärften Regeln erst, wenn die 7-Tage-Inzidenz über 50 steigt.

Dann dürfen sich in der eigenen Wohnung privat maximal zehn Menschen treffen. Mit der Corona-Einschränkung, dass die Personen aus höchstens zwei verschiedenen Haushalten stammen dürfen. Die Teilnehmer müssen das Abstandsgebot einhalten.

Corona in Niedersachsen: Zahl der Besucher öffentlicher Veranstaltungen beschränkt

Auch für Veranstaltungen, bei denen die Besucher sitzen, gibt es neue Corona-Regeln in Niedersachsen. Steigt die 7-Tage-Inzidenz über 35, darf die zuständige Behörde die Anzahl der erlaubten Besucher zum Beispiel in Kinos, Opernhäusern und ähnlichen Veranstaltungen beschränken. Die zuständige Behörde kann aber Sondergenehmigungen für Veranstaltungen erteilen, die ein entsprechendes Hygiene-Konzept vorlegen.

Steigt die 7-Tage-Inzidenz über 50, obliegt die Entscheidung über die erlaubte Besucherzahl nicht mehr der zuständigen Behörde. In diesem Fall sind grundsätzlich maximal 100 Besucher bei derartigen Veranstaltungen erlaubt. Aber auch hier kann die zuständige Behörde Sondergenehmigungen für Veranstaltungen erteilen, die ein entsprechendes Hygiene-Konzept vorlegen.

Corona-Verordnung in Niedersachsen: Strenge Regeln für Regionen mit Inzidenz über 50

Land Niedersachsen diese Regionen in Niedersachsen über einem Inzidenz-Wert von 50:

Landkreis Cloppenburg Inzidenz: 187,5
DiepholzInzidenz: 51,1
Emsland:Inzidenz: 63,3
Grafschaft Bentheim Inzidenz: 104,3
Hildesheim Inzidenz: 60,5
Oldenburg Inzidenz: 85,6
OsnabrückInzidenz: 56,1
Osterholz Inzidenz: 55,3
SchaumburgInzidenz: 50,7
VechtaInzidenz: 158,2
VerdenInzidenz: 94,8
Stadt Delmenhorst Inzidenz: 145,7
Stadt OsnabrückInzidenz: 59,3

Laut dem Land Niedersachsen haben derzeit (Stand Freitag, 23.10.2020) folgende Regionen einen Inzidenz-Wert zwischen 35 und 50:

Landkreis CelleInzidenz: 46,9
Region HannoverInzidenz: 48,5
Stadt Salzgitter: Inzidenz: 41,2

Bei der bereits angesprochenen Pressekonferenz des Landes Niedersachsen ging es auch um den Start der Schulen in Niedersachsen in Zeiten von Corona. (Moritz Serif und Philipp Zettler)

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